Jäger: Österreich muss seine Ausgaben für die EZA erhöhen

Wien (SK) "Noch im Herbst hat Außenministerin Ferrero-Waldner eine Stabilisierung der Ausgaben für die Entwicklungszusammenarbeit versprochen. Jüngste Taten bestätigen jedoch, dass der Anteil der EZA auf 0,21 Prozent des BSP sinken wird, da trotz eines steigenden BSP das Budget für die EZA stagniert", zeigt sich die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ, Inge Jäger, "schwer enttäuscht". ****

"Im Vergleich zum Vorjahr entfernen wir uns einmal mehr vom EU-Durchschnitt, der bei 0,33 Prozent des BSP liegt", sieht die SPÖ-Abgeordnete daher keinen Grund zur Freude.
Die Weltbank konstatierte in ihrem Bericht 2000 eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und beschloss daher, dass die Bekämpfung der Armut bis 2015 Priorität haben müsse, so Jäger am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Das kann jedoch nur gelingen, wenn sich die Industriestaaten solidarisch verhalten und bereit sind im Sinne einer "globalen Strukturpolitik" ihren Teil zu leisten.
"Österreich darf sich hier nicht ausschließen", fordert Jäger und wünscht sich für heuer zumindest eine Koppelung der EZA Gelder an das Wachstum des BSP.

"Gelder für die EZA dürfen nicht zu Almosen verkommen, sondern müssen als das gesehen werden, was sie sind, nämlich ein Beitrag zur Lösung globaler - und somit uns alle betreffende - Probleme. Wir können und dürfen uns hier nicht aus einer Kurzsichtigkeit heraus aus der Verantwortung stehlen", so Jäger abschließend. (Schluss) hm/mm

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