Brix kritisiert: Forstinger hungert Wien und Ost-Region infrastrukturell aus

Wien (SK) "Österreich hat neun Bundesländer und nicht nur eines", übte SPÖ-Rechnungshofsprecher Otmar Brix im Rahmen der Nationalratsdebatte um die Auftragsvergabe beim Bundesstraßenbau am Donnerstag massive Kritik an Infrastrukturministerin Forstinger, die "auf Zuruf vom Kärntner Landeshauptmann Haider" und "in blindem Gehorsam" Wien und die Ost-Region infrastrukturell aushungere. Beispiele für diese "Aushungerungspolitik", gebe es, so Brix, en Masse: Wesentliche Bauvorhaben wie der Lainzer Tunnel, der Zentrale Bahnhof Wien, welcher auf dem Gelände der Süd-Bahn gebaut werden sollte, die Einrichtung zahlreicher P&R-Möglichkeiten und der Ausbau der B228 und der B7 seien von Forstinger gestoppt worden. Und als Krönung dieser Politik werde jetzt auch noch die Süd-Umfahrung B301 in Frage gestellt. Brix wertete es deshalb als "mehr als bezeichnend", dass Forstinger der Debatte persönlich nicht anwesend war und bevorzugte, sich vertreten zu lassen.****

"Bei den Baulosen auf der Süd-Autobahn werden doppelt so hohe Preise wie auf der West-Autobahn ausgeschrieben", machte Brix auf einen -vom Rechnungshofbericht aufgezeigten - Missstand bei der Auftragsvergabe im Bundesstraßenbau aufmerksam. "Und wer zahlt drauf?" fragte Brix weiter, und lieferte die Antwort darauf gleich mit: "die Pendler, Arbeiter und Angestellten, die man zwingt, auf verstopften Straßen zu stehen, nur weil die Politiker versagt haben". (Schluss)lm

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