Hornegger: "Neuorientierung der Agrarpolitik muß unser gemeinsames Ziel sein!"

Durchsichtiges Verhalten der Grünen

Wien, 2001-02-01 (fpd) - "Die BSE-Krise kam, die Grünen steckten den Finger in die Luft und stellten fest, daß die Stimmung umgeschlagen hat", erklärte der freiheitliche Abg. Franz Hornegger in der heutigen Plenardebatte zum durchsichtigen Verhalten der Grünen. "Auf einmal wurde ihnen klar, daß es viel mehr Konsumenten und Wähler gibt, die Rindfleisch essen, als Landwirte, die es produzieren." ****

Die Grünen sollten damit aufhören, am Rücken der Bauern herumzutrampeln und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, in der Fleischverarbeitung und im Handel zu gefährden, forderte Hornegger. "Bleiben Sie bei der Wahrheit und helfen Sie mit, den Konsumenten wieder zu überzeugen, österreichisches Fleisch zu essen."

"Wir reden von zwanzig bis dreißig Prozent Preisrückgang", stellte Hornegger klar. "Die Wahrheit ist: Die Ställe sind voll mit unverkäuflichen Rindern, die älter als 30 Monate sind und für die man nur mehr eins bis fünf Schilling pro Kilogramm bekommt. Hunde und Katzenfutter kostet das zehn- bis zwanzigfache."

Jetzt stehe man vor der Wahl: Verbrennen oder verschenken. "Verbrennen von gesunden Rindern ist wohl der Gipfel der Perversion in einer Welt, in der hunderte Millionen Menschen Hunger leiden", betonte Hornegger.

"Minister Molterer hat bereits gesagt, daß eine Neuorientierung der Agrarpolitik unser gemeinsames Ziel sein muß", erinnerte Hornegger. Eine Agrarindustrie wie in anderen EU-Ländern mit tausenden von Mastrindern oder 10.000 Schweinen oder 1 Million Legehühnern je Betrieb müsse in Österreich verhindert werden.

"Wenn zwanzig Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe achtzig Prozent der Fördergelder erhalten, ist dies sozial ein Skandal und zudem ökologisch nicht vertretbar", erklärte Hornegger. Dies müsse dringend geändert werden. "Sagen wir Ja zur Agrarwende in Österreich!" (Schluß)

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