Schwemlein fordert Information und lückenlose Aufdeckung Fleischskandal

Wien (SK) Das Verhaltensmuster - "Nichts hören, Nichts sehen, Nichts sagen" - sei im Falle des Fleischskandals absolut nicht angebracht, warnte SPÖ-Tourismussprecher Emmerich Schwemlein am Donnerstag vor dem Nationalrat die Regierungsparteien, sich nicht in ihrer "Verhinderungspolitik einzubetonieren". Es gelte, das Vertrauen der Konsumenten wieder zu gewinnen, unterstrich Schwemlein. Und dies könne nur durch Information und lückenlose Aufdeckung geschehen. Prinzipiell merkte Schwemlein an: "Wir werden uns keinen Schritt weiter entwickeln, wenn wir nicht erkennen, dass es in der Landwirtschaftspolitik um nichts Fokussiertes geht, sondern um etwas Grundsätzliches." Die Bauern produzieren, um uns zu ernähren, und nicht um irgendeinen Selbstzweck.****

Von "reflexartigen Schuldzuweisungen" nahm Schwemlein betont Abstand - im Gegensatz zu einzelnen Bauernvertretern, welche der Opposition und den Konsumenten die Schuld in die Schuhe geschoben haben. "Nutzen wir gemeinsam die Zeit, um Umzudenken und um offensiv an die derzeitige Situation heranzugehen", forderte Schwemlein auf. Konkret bedeute das unter anderem: Forcierte Einfuhr-, Futter- und Beschauungskontrollen. (Schluss)lm

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