LEINER: APOTHEKENGESETZ SICHERT OPTIMALE MEDIZINISCHE VERSORGUNG DER BEVÖLKERUNG

Wien, 1. Februar 2001 (ÖVP-PK) Mit dem heute im Plenum zu beschließenden Apothekengesetz können vor allem nicht so dicht besiedelte Gebiete medizinisch versorgt werden. Insbesondere ältere und kranke Menschen ohne Auto haben damit einen leichteren Zugang zu Medikamenten. Das sagte heute, Donnerstag, der ÖVP-Fraktionsvorsitzende im Gesundheitsausschuss Abg. Prim. Dr. Günther Leiner. ****

Die nunmehrige Einigung sieht folgende Änderungen des Apothekengesetzes vor:
In Regionen, in denen im Umkreis von vier Kilometern mehr als 5.500 Menschen zu versorgen sind, kann künftig eine öffentliche Apotheke aufmachen. Bestehende ärztliche Hausapotheken müssen dann zusperren. Es gilt eine Übergangsfrist für die ärztliche Hausapotheke von drei Jahren ab Konzessionserteilung für die öffentliche Apotheke. Leiner ist überzeugt, dass es durch die Einigung zwischen Ärzten und Apothekern daher in Zukunft mehr Apotheken geben wird. In Österreich gibt es derzeit 1.111 öffentliche Apotheken und 976 ärztliche Hausapotheken.

Diese Neuregelung war in Anbetracht eines zu erwartenden Verfassungsgerichtshoferkenntnisses hinsichtlich der 1998 geschaffenen Übergangsregelung zur Sicherung ärztlicher Hausapotheken notwendig geworden. Nunmehr haben sich auch Apotheker- und Ärztekammer geeinigt, diesem Kompromiss zuzustimmen und einen 15-jährigen Rechtsstreit zu beenden, führte Leiner abschließend aus.

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