AK Tumpel unterstützt Proteste in ÖIAG-Betrieben

Privatisierung gefährdet Tausende Arbeitsplätze

Wien (AK) - "Mit den angekündigten Privatisierungen gefährdet die Regierung Tausende Arbeitsplätze in Österreich", unterstützt AK Präsident Herbert Tumpel heute, Mittwoch, die derzeit laufenden Proteste in den ÖIAG-Betrieben. Die Regierung gehe leichtfertig mit dem Eigentum aller Österreicher um. Es seien keinerlei strategischen Ziele für die östereichische Wirtschaft zu erkennen. Die Regierungspläne bedeuten "nichts weniger als den Abverkauf österreichischer Schlüsselunternehmen an die Konkurrenz oder an das Ausland". Tumpel verweist auf Studien, die bereits über die Auswirkungen des Verkaufs von Unternehmen ans Ausland gemacht wurden:
Wichtige Unternehmensteile wandern ins Ausland ab - etwa die Forschungs- und Planungsabteilungen und hochwertige Fertigungsvorgänge. Deshalb werden nirgendwo in Europa vom Staat Schlüsselbereiche aus der Hand gegeben. "Warum soll das in Österreich anders gehen?", fragt Tumpel - und verlangt, dass jedenfalls strategische Anteile an den ÖIAG-Betrieben in öffentlicher Hand bleiben.

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