Bauer: Interessen der Bauern, der Konsumenten und der in der Region lebenden Menschen in Agrarpolitik einbeziehen

Wien (SK) "Wir haben eine gemeinsame Agrarpolitik so zu formulieren, dass die Interessen der Bauern bezüglich ihres Einkommens, jene der Konsumenten und die der Menschen, die in der Region leben, miteinbezogen werden. Man könnte die Diskussion offensiv aufnehmen, auch um Fahnenträger einer neuen Agrarpolitik in der EU zu werden", erklärte SPÖ-Abgeordneter Hannes Bauer Donnerstag vor dem Nationalrat. "Als jemand, der aus dem Weinviertel kommt, kann ich sagen, dass wir heute nach dem Weinskandal einen hervorragenden Wein haben. Eine Gesundung ist eingetreten", so Bauer. ****

"Die Agrarpolitik ist in der Sackgasse. Wir müssen fragen, wie man die Spielregeln international verändern kann. Dann hätte man auch in der internationalen Diskussion ein Modell: Österreich", so Bauer.

"Die Veterinärseite muss stärker in die Frage der Kontrolle hineingenommen werden. Ich habe das immer gefordert. Stattdessen werden die Veterinärmediziner weggedrängt." Es sei "nicht zufällig", wenn der Ärztekammerpräsident vom "größten Skandal in der Ernährungsgeschichte dieses Landes" spricht, stellte Bauer klar. "Die Landwirtschaft muss erkennen, dass hier eine Gesamtverantwortung besteht", schloss Bauer. (Schluss) me

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