LIF fordert Senkung der Kosten für Jahresnetzkarte

Bolena: Liberale "Mobilcard" kombiniert öffentlichen mit privatem Verkehr

Wien (OTS) - Als sehr bedauerlich bezeichnete heute die Wiener LIF-Chefin Alexandra Bolena die Preiserhöhungen in den Außenzonen des Verkehrsverbundes Ostregion um rund 10 Prozent. "Angesichts der Bemühungen, den öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen, ist dies eindeutig das falsche verkehrspolitisches Signal", kritisierte Bolena.

"Durch Verteuerungen des öffentlichen Verkehrs kann dessen Nutzungsgrad nicht erhöht werden", so die liberale Spitzenkandidatin. Es sei vielmehr an der Zeit, in die Offensive zu gehen und endlich wirksame Maßnahmen für die Erhöhung der Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrsangebots zu setzen, ohne gleichzeitig den AutofahrerInnen unnötige Hürden in den Weg zu legen.

"Um die Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel signifikant zu erhöhen, muss man auf die Mobilitätsentscheidung, also die Abwägung zwischen privatem und öffentlichem Verkehr, direkt Einfluss nehmen", so Bolena. Dafür sei notwendig, den Preis der Wiener Jahresnetzkarte spürbar zu senken. "Wenn man die Jahreskarte einmal hat, wird man viel leichter auf das Auto verzichten und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Die wichtige psychologische Barriere des umständlichen Fahrscheinerwerbs würde wegfallen", ist Bolena überzeugt.

Für das Liberale Forum müssten sich aber öffentlicher und individueller Personennahverkehr ergänzen und nicht konkurrieren. Das LIF fordere daher die Kombination der verbilligten Jahresnetzkarte mit Vergünstigungen für AutofahrerInnen. "Zum Preis von nur 5.500 Schilling jährlich bieten wir die ‚Mobilcard' an, die neben der Jahresnetzkarte für Wien auch jeweils 20 Prozent Preisermäßigung auf das Parkpickerl, auf Parkgaragen sowie auf Taxifahrten beinhaltet", so die Wiener LIF-Chefin.

"Unsere ‚Mobilcard' gewährleistet die optimale Entscheidungsfreiheit zwischen den verschiedenen Fortbewegungsmöglichkeiten in Wien und wird mittelfristig eine für die Lebensqualität in Wien positive Verschiebung hin zum öffentlichen Personennahverkehr bringen", so Bolena abschließend.

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