Die zukünftigen Tendenzen in der Österreichischen Bankwirtschaft

Österreichs Bankwirtschaft. Struktur, Wirtschaftlichkeit und internationaler Vergleich. Von Mag. Dr. Bernulf Bruckner und Dkfm. Dr. Rudolf Stickler. Diskussionsreihe Bank & Börse, Band 22. Verlag Orac / Bankverlag Wien, Wien 2000. XVIII, 190 Seiten, öS 390,-.

Wien (OTS) - Dr. Stickler, Studiengangsleiter, und Dr.
Bruckner, Fachbereichsleiter des Fachhoch-schul-Studienganges "Bank-und Finanzwirtschaft, stellten am 1. Februar 2001 ihr gemeinsames Buch "Österreichs Bankwirtschaft" vor. Das Buch zeigt die Entwicklung der österreichischen Banksektoren in den letzten 10 Jahren. Weiters werden die Eigentümerstruktur, strategische Ausrichtung und betriebswirtschaftliche Kennzahlen der 10 größten Kreditinstitute dargestellt. Neben den Entwicklungen bei den Near banks und Non banks sowie einem Vergleich mit wichtigen europäischen Ländern wird auf die künftige Entwicklung im österreichischen Banksektor eingegangen.

Staatssekretär Dr. Finz spricht in seinem Eröffnungsstatement den möglichen Inhalt einer Neuauflage des Buches an, da das aktuelle Thema der Bankenaufsicht im Buch noch nicht behandelt werden konnte. Alle Finanzdienstleistungen (Versicherungsaufsicht, Bankenaufsicht, Pensionskassenaufsicht und Wertpapier-aufsicht) werden in einer unabhängigen Institution gebündelt werden. Im April 2001 wird der Gesetzesentwurf vorliegen.

Dezentrale Sektoren werden zusammenwachsen

Nach Meinung der Autoren werden die Institute innerhalb der 3 dezentralen Sektoren (Sparkassen-, Raiffeisen- und Volksbankensektor), im Zusammenhang mit dem verstärkten Wettbewerb auf europäischer Ebene, stärker zusammenwachsen. Dies betrifft insbesondere die Arbeitsteilung innerhalb der Sektoren und auch den Haftungsverbund.

Kreditkonditionen künftig stärker differenziert

Die Kosten der Kreditfinanzierung werden, unter Berücksichtigung der neuen Eigen-kapitalvorschriften, künftig stärker als bisher das Risiko für die Bank berücksichtigen.

Konkurrenz durch neue Direktbanken

Die etablierten Banken haben wegen ihrer bestehenden Kundenbasis und der eingeführten Marke eine gute Ausgangsbasis, den Wettbewerb mit den neuen Direkt-banken erfolgreich zu bestehen. Es wird jedoch eine höhere Anpassungsfähigkeit als bisher (z.B. bei den Banköffnungszeiten) erforderlich sein.

FH-Studiengang "Bank- und Finanzwirtschaft"

Dieser Arbeit ging im Wintersemester 1999 / 2000 ein Seminarzyklus am Fachhoch-schul-Studiengang "Bank- und Finanzwirtschaft" voraus. Die Ergebnisse einzelner Seminararbeiten wurden im Buch berücksichtigt.

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