Iranischer Botschafter kündigt Wien-Besuch von Staatspräsident Khatami an

Leitl vereinbart vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit

Wien (PWK082) - Der Iran ist neben Saudi Arabien Österreichs wichtigster Exportmarkt im Nahen Osten. Erstmals soll der iranische Staatspräsident Khatami nach Wien kommen. In Gesprächen mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, kündigte der iranische Botschafter Ibrahim Rahimpour an, dass Staatspräsident Khatami einen Österreich-Besuch plant. Leitl zeigte sich sehr erfreut und lud ihn in die Wirtschaftskammer Österreich ein, um die bereits sehr guten bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und dem Iran zu intensivieren, was auch zugesagt wurde. Zuletzt führte 1999 Bundespräsident Klestil und eine Wirtschaftskammer-Delegation österreichische Unternehmen in die Islamische Republik Iran.

Die österreichischen Exporte in den Iran dürften sich heuer durchwegs positiv entwickeln, berichtet Leitl. "In den letzten Monaten wurden am Projektsektor zahlreiche Aufträge an Firmen aus Österreich vergeben und Akkreditive für Großlieferungen von Generatoren, Turbinen und elektrische Ausrüstungen für Wasserkraftwerke eröffnet." Der hohe Erdölpreis hat die makroökonomischen Daten des zweitwichtigsten Erdölproduzenten innerhalb der OPEC deutlich verbessert und führt zu Mehreinnahmen, die zum Teil in Form von günstigen Krediten Industriebetrieben zugute kommen, um den Ausbau und die Modernisierung der Fabriken zu fördern. Daraus resultieren für österreichische Unternehmen zusätzliche Absatzchancen im Iran, die es zu nützen gelte, so Leitl. (Ne)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Presseabteilung
Tel.: (01) 50105-4599
Fax: (01) 50105-263
e-mail: presse@wkoe.wk.or.at
http://www.wko.at/Presse

Wirtschaftskammer Österreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK