BSE: Landwirtschaftsminister Molterer übernimmt FPÖ-Vorschläge

"Tiermehl sollte auch in Wirbelschichtkessel verbrannt werden"

Wien, 2001-02-01 (fpd) - In der heutigen Fragestunde im Nationalrat hat Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer Vorschläge des freiheitlichen Bereichssprechers für Erneuerbare Energien Abg. Ing. Herbert Graf aufgegriffen und thematisiert.****

Herbert Graf, selbst Planer von Verbrennungsanlagen mit langjähriger Erfahrung, hat vergangene Woche nach einer Ist-Analyse der akuten BSE-Krise folgende Vorschläge für die Verwertung von Tiermehl gemacht (siehe OTS0074 vom 19. Januar 2001):
"Neben der Verbrennung von Tiermehl in herkömmlichen Kohleverbrennungsanlagen in EVUs, sollte das Tiermehl auch in Wirbelschichtkessel, wie sie z.B. in der Holz- und Papierindustrie, sowie in Müllverbrennungsanlagen vorkommen, verbrannt werden", erklärte Graf. Eine zusätzliche Möglichkeit der Tiermehlverwertung sei es auch, die Tierkadaver über Biogasanlagen direkt energetisch zu verwerten. "Aus einer Tonne Tiermehl könnten ca. 500 Kubikmeter Biogas gewonnen werden", so Graf. Eine weitere Möglichkeit würde die Weiterverarbeitung von Tiermehl und Tierfett zu Methanol darstellen. "Diesbezügliche Pilotversuche haben sich aber als äußerst schwierig erwiesen, so dass die Forschung für diese Art von Tiermehlverwertung weiter gefordert ist", betonte Graf.

Wie in der heutigen Fragestunde im Nationalrat Minister Molterer ausführte, sollen nun Vorschläge Grafs aufgenommen und weiter ausgearbeitet werden. (Schluß)

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