Brosz: Regierung spart in Schulen ohne Rücksicht auf Bildungsqualität

Grüne lehnen geplantes Landeslehrerdienstrecht ab -Gewerkschaften erstellen undemokratischen Stimmzettel

Wien (OTS) "Es ist unerträglich, daß diese Regierung die Sparmaßnahmen im Bildungsbereich mit Unterstützung der Gewerkschaft ohne Rücksicht auf die Qualität der Bildung durchdrücken will", kritisiert der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz, anläßlich des heutigen Beginns der Urabstimmung über das Landeslehrerdienstrecht.

Die Pflichtschullehrer-Gewerkschaft hat in Absprache mit der Regierung ein Jahresarbeitsnorm-Modell erarbeitet, das die Budgetbegleitgesetze 2001 ersetzen soll. Vorgabe der Regierung war, dass auch dieses Modell die Sparziele akzeptieren muss. "Es ist völlig unverständlich, warum die Gewerkschaft, noch dazu mit Unterstützung der FSG, gegen den unübersehbaren Willen der LehrerInnen diese Sparvorgaben in Milliardenhöhe akzeptiert", so Brosz. Die Gewerkschaft erklärt auch offen, dass dadurch der im Finanzausgleich vereinbarte Abbau von 5.500 Dienstposten nicht verhindert werde, sondern nur der zusätzlich durch die Budgetbegleitgesetze beschlossene Dienststellenabbau reduziert werden kann, so Brosz.

"Die Krönung der Geschichte ist, daß die Gewerkschaft zudem einen völlig inakzeptablen und undemokratischen Stimmzettel ausgearbeitet hat. Es kann nur entweder für das Budgetbegleitgesetz oder das Gewerkschaftsmodell gestimmt werden. In beiden Fällen müssen die abstimmenden Lehrer den Einsparungen zustimmen. Eine Ablehnung der Sparmaßnahmen ist nicht möglich", so Brosz.

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