Sexueller Mißbrauch: PARTIK-PABLE fordert sofortige Suspendierung des Direktors

"Offensichtlich hat Kontrolle durch die MA 11 nicht funktioniert"

Wien, 2001-02-01 (fpd) - Die sofortige Suspendierung des Direktors eines Wiener Kinderheimes, in dem geistig behinderte Schüler jahrelang von einem Freund des Direktors sexuell mißbraucht und Zöglinge auf den Kinderstrich geschickt worden sein sollen, forderte heute die FPÖ-Spitzenkandidatin für die Wiener Landtagswahl Abg. Dr. Helene Partik-Pable.****

Dieser schwerwiegende Verdacht des sexuellen Mißbrauchs in einem Kinderheim zeige einmal mehr, wie groß die Verantwortung der MA 11 als Aufsichtsbehörde, die unter der Leitung von Grete Laska stehe, sei. "Offensichtlich funktioniert die Kontrolle und Beaufsichtigung nicht, denn sonst hätten die jahrelangen Mißstände bereits früher aufgedeckt oder der Direktor abberufen werden können. Es ist unverständlich, daß die höchste Sorgfalt, die gerade für Kinder und Jugendliche, die in Heimen untergebracht sind, nicht aufgewendet worden ist", so Partik-Pable.

Abschließend verlangte Partik-Pable die Einschaltung von nicht im Dienst der Gemeinde stehenden Psychologen und Erziehern zur Untersuchung des Falles und der Belastungen, denen die Kinder ausgesetzt waren, sowie die sorgfältige Überprüfung sämtlicher von der Gemeinde Wien betriebener Heime. (Schluß)

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