Kollross: Strassers Würgenovelle bringt keinen Erfolg!

Sechs Monate Zivildienst sind genug!

Wien (SK) "Die Würgenovelle des Innenministers im Zivildienstbereich hat bis dato keinen Erfolg verbucht, sondern in Wirklichkeit ein Mehr an wartenden Zivildienern aufgestaut", erklärte der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross, am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die beiden vom Innenminister ausgearbeiteten Zivildienstnovellen seien der Öffentlichkeit unter dem Gesichtspunkt des Rückstauabbaus vorgegaukelt worden, doch genau das Gegenteil sei eingetreten.

Waren im Vorjahr per 1. Jänner 19.401 Zuweisungen offen, so sind es per 1. Jänner 2001 satte 22.604 Jugendliche, die auf die Ableistung ihres Zivildienstes warten, so Kollross. Die massiven Verschlechterungen für Jugendliche, die sich für den Zivildienst entscheiden, sind zwar eingetreten, der in Angriff genommene Rückstauabbau allerdings habe sich ins Gegenteil entwickelt, so Kollross weiter.

"Einmal mehr ist durch diese Zahlen belegt, dass der Innenminister hoffnungslos überfordert ist und seine Novellen zwar die Betroffenen belasten, im Innenministerium allerdings die Warteliste stetig ansteigt." Die SJ fordert daher die sofortige Rücknahme der Zivildienstnovelle, die Verkürzung der Dienstdauer auf sechs Monate, sowie die Wiedereinführung der Aufschubregelung, damit der Rückstau auch wirklich abgebaut werden kann. (Schluss) ml/mm

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