Windpassinger: Sallmutter-Ablöse offener Affront

Regierung stellt Mündigkeit der ArbeitnehmerInnen in Frage

Wien (FSG-NÖ). "Dass die neue Bundesregierung die ArbeitnehmerInnen zu ihrem Feindbild erklärt hat, ist längst offenkundig und durch die von ihr gesetzten Maßnahmen auf schaurig eindrucksvolle Weise mehrfach bewiesen worden. Die nunmehrige Attacke auf den Hauptverband der Sozialversicherungsträger stellt allerdings eine völlig neue Qualität an Missachtung demokratisch gewachsener Strukturen dar: Die ultimative Kriegserklärung an das demokratische Grundgefüge dieser Republik und die Selbstverwaltungskörper der ArbeitnehmerInnen", ortete Mittwoch die designierte Fraktionsvorsitzende der ÖGJ-NÖ, Sonja Windpassinger, im Zusammenhang mit der Ablöse von Hans Sallmutter. "Hier geht es in Wahrheit nicht um den Präsidenten des Hauptverbandes, Hans Sallmutter, sondern um eine kalte schwarz-blaue Machtübernahme in einem, für das soziale Gefüge und die soziale Sicherheit in dieser Republik unendlich wichtigen Bereich, nämlich der Sozialversicherung", betonte Windpassinger.++++

"Dass Präsident Sallmutter unser volles Vertrauen und unsere volle Solidarität genießt, steht außer Frage, dass die Bundesregierung mit dieser Missachtung unserer demokratischen Strukturen jedwedes Vertrauen verloren hat, bedarf ebenfalls keiner Diskussion", so die FSG-Fraktionsvorsitzende der ÖGJ-NÖ weiter. "Minister Haupt hat seine politischen Lehrjahre als zuständiger Veterinär in einem Schlachthof absolviert und anschließend in den Reihen der FPÖ vertieft. So agiert er auch. Aber die Selbstverwaltungskörper und ihre Funktionäre als schlachtreif zu betrachten, weil ein einfaches Parteimitglied unter politischem Machthunger leidet, ist obszön", schloss Windpassinger.

FSG, 1. Februar 2001 Nr. 12

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