ARBÖ-Umfrage: Erst 52 Prozent haben neue Mautvignette

Wer ohne Vignette erwischt wird zahlt mindestens 1.650 Schilling

Wien (ARBÖ) - Seit heute Mitternacht hat nur mehr die orange Mautvignette Gültigkeit. Alle Kraftfahrer, die auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich wieder unterwegs sein wollen, müssen an ihrem Fahrzeug eine gültige Mautvignette aufgeklebt haben. Die Preise dafür wurden drastisch erhöht. Eine unter ARBÖ-Kunden gemachte Umfrage hat ergeben, dass rund 48 Prozent die neue orange Mautvignette 2001 noch nicht gekauft haben, bei 52 Prozent klebt
die "1.000-Schilling-Vignette" schon auf der
Autowindschutzscheibe.

Verärgerung ist groß

Annähernd die Hälfte der befragten ARBÖ-Kunden, genau 47,92 Prozent, haben noch keine Vignette gekauft. Von diesen "Vignettenlosen" gaben 15,22 Prozent an, heuer überhaupt auf die Vignette zu verzichten.

Auf die Frage nach dem "Warum" antwortete die Mehrheit, dass
sie noch keine Zeit bzw. es vergessen hatten sowie sich eine gültige Vignette überhaupt erst vor der ersten Autobahnfahrt zulegen wollen. Viele der Befragten zeigten sich verärgert über die mehr als 80prozentige Verteuerung von ATS 550,- / EUR 39,97
auf ATS 1.000,- / EUR 72,67. Einige gaben an, überhaupt aus Spargründen auf die Vignette verzichten zu wollen und ausschließlich auf Bundesstrassen zu fahren. Anderen wiederum ist die drohende Strafe ohne Mautpickerl erwischt zu werden egal, weil ihrer Meinung nach "eh nicht kontrolliert wird".

Vignettenkontrollen vor Ferienbeginn angekündigt

Angesichts der angekündigten verstärkten Vignettenkontrollen vor Beginn der Semesterferien sollte man laut ARBÖ keine Strafe riskieren. Denn auch bei den Strafen gab es drastische Erhöhungen. Wer ohne gültige bzw. geklebte Vignette das österreichische Autobahnen- und Schnellstraßennetz benützt, muss mit einer Ersatzmaut von ATS 1.650,- / EUR 119,91 oder mit einer Anzeige rechnen, deren Strafrahmen von mindestens ATS 3.000,- / EUR 218,02 bis maximal ATS 30.000,- / EUR 2.180,19 reicht. Übrigens: Der
Beleg über die gezahlte Ersatzmaut berechtigt zur weiteren Benützung der Autobahnen und Schnellstraßen, aber nur für die Dauer von 24 Stunden.

Vignettenquittung aufheben

Der ARBÖ rät, dass man die Vignettenquittung unbedingt aufheben sollte. Denn sie gilt nicht nur als Nachweis, dass man die
Vignette erworben hat, sondern muss im Original in verschiedenen Fällen vorgelegt werden. Beispielsweise wird sie im Falle eines Windschutzscheibenbruches benötigt, wenn um Erstattung der Vignettenkosten auf dem Kulanzweg bei der ÖSAG angefragt wird.
Oder zum Vorweis an der Mautstelle: Dort berechtigt sie zum einmaligen - begünstigten - Erwerb einer Altmaut-Jahreskarte, da ATS 550,- / EUR 39,97 in Abzug gebracht werden können. Allerdings muss die Quittung nicht ständig mitgeführt werden.

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