KV Abschluss für Arbeiter im Mineralölgroßhandel

KV-Erhöhung 3,4 %, Ist-Erhöhung 3,0 %

Wien (PWK078) - Der Mineralölgroßhandel hat in der Kollektivvertrags-Verhandlung vom Montag mit der Chemiearbeitergewerkschaft, Fachgruppe Mineralöl, einer KV-Erhöhung von 3,4 Prozent und einer Ist-Erhöhung von 3,0 Prozent mit Wirkung ab 1.2.2001 zugestimmt. Dies in Anlehnung an den Abschluss in der Mineralölindustrie, der eine Richtungsgröße für den Mineralölhandels-KV ist. Ausschlaggebend, so der Verhandlungsleiter des Fachverbandes des Mineralöl- und Brennstoffhandels, Otto Knapp (Agip), wären Gleichheits-, Gerechtigkeits- und Mitarbeitermotivationsgründe gewesen, obwohl die Erhöhung einen schmerzlichen Eingriff in die Finanzgebarung des Mineralölhandels darstelle. Die österreichischen Töchter der multinationalen Konzerne stehen nämlich unter einem enormen Kostendruck, weshalb auch der diesjährige KV-Abschluss budgetäre Probleme nach sich ziehen könnte. "Man darf nicht vergessen, dass in der Regel die oft zitierten höheren Erträge der Mineralölfirmen fast ausschließlich durch die internationale Ölpreissituation im Upstream-Bereich bei den Muttergesellschaften erzielt wurden, während die österreichischen Töchter, die ausschließlich im Handel tätig sind, mit gleichen, wenn nicht sogar reduzierten Jahresbudgets, die höheren Personalkosten alleine tragen müssen" erklärt Knapp. In Vorbereitung auf den Euro wurden im heurigen KV bereits neben den Schillingbeträgen ?-Beträge gerechnet und ausgewiesen. (EBK)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Presseabteilung
Tel.: (01) 50105-3400
Fax: (01) 50105-263
e-mail: presse@wkoe.wk.or.at
http://www.wko.at/Presse

Wirtschaftskammer Österreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK