Sichrovsky: Deutsche Sozialdemokraten entdecken politischen Gebrauchswert des Judenhasses

SPD-Fraktionschef verteidigt Sanktionshetze gegen Österreich

Wien, 2001-02-01, (fpd) - "Die Hetze des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler, gegen die Freiheitliche Partei und seine Verteidigung der EU-Sanktionen gegen das österreichische Volk zeigt eine Mentalität und ein Demokratieverständnis einer angeblich moralischen Elite, die aus der tragischen und mörderischen Geschichte der eigenen Vorfahren in Deutschland offensichtlich nichts gelernt hat", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. Daß ausgerechnet die Nachkommen der Täter des Nationalsozialismus heute in Europa die Katastrophe des Judenhasses für ihre politische Polemik und Lügen gegen Andersdenkende benutzten, könne nur erschrecken und Empörung auslösen.****

"Nicht nur daß Dr. Haider die Wiedergutmachungsabkommen durch die blau-schwarze Regierung nie kritisierte, hat er mit seiner Unterschrift unter das Regierungsabkommen einen Schlußstrich unter 30 Jahre sozialdemokratischer Leugnung der Verantwortung gegenüber den NS-Opfern gesetzt", so der Generalsekretär weiter. Selbstverständlich hätten die Abgeordneten der Freiheitlichen Partei dem neu ausgehandelten Abkommen zur Wiedergutmachung geschlossen zugestimmt. Klar ist allerdings für den freiheitlichen Generalsekretär, "daß der sozialdemokratische Kollege aus Deutschland natürlich nicht das ignorante Verhalten seiner Genossen in Österreich in den letzten Jahrzehnten kritisiert, die die berechtigten Interessen der Opfer ignorierten und mißachteten. Das klammheimliche Schweigen der Linken gegenüber der Verweigerung der Wiedergutmachungszahlungen, die vergangene österreichische Regierungen unter sozialdemokratischer Führung gegenüber den NS-Opfern zu verantworten hatten, macht sie mitverantwortlich für diesen Schandfleck und dieses schamvolle Verhalten."

Sichrovsky abschließend: "Wir appellieren daher vor allem an die Vertreter der SPD und der Grünen im deutschen Bundestag und in der deutschen Regierung, das tragische Schicksal der Juden nicht mehr für ihre peinlichen Polemiken zu benutzen, wenn ihnen auf der Basis der politischen Auseinandersetzung keine Argumente mehr einfallen." (Schluß)

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