Bekanntgabe der Abrechnung für das Jahr 2000 / Intentia meldet erhebliche Gewinnverbesserung

Intentia meldet seine bisher besten Ergebnisse für das vierte Quartal. Eine Steigerung von 112 Prozent bei den Lizenzerlösen zusammen mit Erträgen aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 181 Millionen SEK trugen im vierten Quartal zu einer wesentlichen Ertragsverbesserung für das gesamte Jahr 2000 bei und stellen eine solide Grundlage für zukünftige Ertragsverbesserungen dar.

* Intentia etablierte sich im Jahre 2000 als führender internationaler Anbieter von kompletten integrierten Lösungen für E-Collaboration.

* In einem jetzt wieder wachsenden Markt stellte Intentia durch den Abschluss von über 20 Verträgen, die Lizenzerlöse von je mindestens EUR 1 Millionen einbrachten, seine führende Position und zunehmende Wettbewerbsstärke unter Beweis.

* Die Lizenzerlöse stiegen im Laufe des Jahres um 53 Prozent auf 1.157 SEK (von zuvor 756 SEK). Im vierten Quartal 2000 wuchsen die Lizenzerlöse gegenüber dem vierten Quartal 1999 um 112 Prozent.

* Die Marge im Consulting-Geschäft verbesserte sich im Laufe des Jahres und betrug im vierten Quartal 13 Prozent. Die Consulting-Erlöse für das Gesamtjahr beliefen sich auf 2.098 Millionen SEK (von zuvor 2.124 SEK), was einen Rückgang von 1 Prozent bedeutet.

* Intentia erreichte innerhalb der bestehenden Infrastruktur wie geplant sowohl Wachstum als auch Entwicklung und erzielte weitere Verbesserungen in der Kosteneffizienz.

* Die Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit stiegen um 123 SEK Millionen auf -137 Millionen SEK (von zuvor -260). Nach Berichtigung der die Vergleichbarkeit mit 1999 beeinflussenden Posten lag die Ertragsverbesserung bei 178 Millionen SEK.

* Im vierten Quartal stiegen die Lizenzerlöse um 112 Prozent auf 537 Millionen SEK (von zuvor 253 SEK), und die Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrugen 181 Millionen SEK (zuvor 0 SEK).

Fortschritte im Konzernverbund

Die zielorientierte Strategie von Intentia bietet dem Unternehmen eine solide Grundlage für die Zukunft.

Es war das Ziel von Intentia, im Laufe des Jahres seine langfristige Stellung zu stärken, d. h. eine Grundlage zu schaffen, welche schnelles Wachstum mit solider Ertragskraft und einem ausgeglichenem Cashflow vereint. Außerdem hat sich das Unternehmen darauf konzentriert, wieder möglichst schnell positive Margen bei der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu erzielen. Intentia erstellte Anfang des Jahres einen Kostenwirksamkeitsplan, der darauf abzielte, so schnell wie möglich wieder eine zufriedenstellende Ertragskraft herzustellen. Nach diesem Plan reduzierte das Unternehmen in Bereichen, in denen eine Überkapazität zu verzeichnen war, die Größe seiner Organisation. Der Plan sah auch eine Steigerung des Umsatzes bei den Lizenzen auf 1,2 Milliarden SEK vor, ohne damit die Produkt-und Vertriebsorganisationen des Unternehmens zu vergrößern. Außerdem wurde festgelegt, dass die Consulting-Margen um 15 Prozent zu verbessern sind, bevor ein Ausbau der Consulting-Organisation vorgenommen werden kann.

Der Lizenzumsatz hat sich planmäßig entwickelt. Da Intentia in seiner Consulting-Organisation zu Beginn des Jahres eine gewisse Überkapazität akzeptierte, waren die Consulting-Margen im ersten Halbjahr 2000 gering. Die Kapazitätsausnutzung verbesserte sich im zweiten Halbjahr erheblich. Die Consulting-Margen stiegen demzufolge im vierten Quartal auf 13 Prozent. Die 9-Prozent-Marge im Consulting-Geschäft bildet für das gesamte Jahr, auch wenn sie nicht zufriedenstellend ist, eine feste Grundlage, von der aus die Verbesserungen im Jahre 2001 fortgesetzt werden können. Alles in allem machte Intentia im Jahre 2000 einen großen Schritt zur Schaffung eines Ertragsniveaus, das es möglich macht, über eine deutliche Erweiterung seiner Organisation zu entscheiden. Das Unternehmen stärkte im Laufe des Jahres seine langfristige Position, indem es die Vorbereitungen für eine schnelle, langfristige Expansion, verknüpft mit einer soliden Ertragskraft und einem ausgeglichenen Cashflow traf. Intentia schloss im Jahre 2000 Verträge mit über 400 Neukunden ab. Die Tatsache, dass Intentia mehr große Verträge abschloss als in allen bisherigen Jahren, verdeutlicht die größere Glaubwürdigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft bei den Großunternehmen. Die erfolgreiche Umstellung der Technologie, die Entwicklung in Richtung elektronischer Zusammenarbeit und die deutlich verbesserte Funktionalität von vorrangig Industrieanwendungen haben Movex konkurrenzfähiger denn je gemacht. Aufgrund der im Laufe des Jahres mit Sun Microsystems Inc. gebildeten internationalen strategischen Allianz beliefert Intentia jetzt auch Movex auf der Sun-Solaris-Plattform und eröffnet sich somit neue Märkte.

Verbesserte Methoden und wachsende Kompetenz ermöglichten es Intentia, seine Projekte effizienter zu abzuwickeln. Diese verbesserte Effizienz ebnet in Verbindung mit günstigeren Vertragsbedingungen den Weg für sich stetig verbessernden Consulting-Margen bei einer besseren Wettbewerbsfähigkeit und einem höheren Maß an Kundenzufriedenheit. Im Jahre 2000 startete Intentia seine Global Operations-Organisation. Ziel der Organisation ist es, sich die Synergien des kollektiven Intentia-Knowhows zu Nutze zu machen und sich gleichzeitig auf die Belegung eines ständigen Wandlungsprozesses zu konzentrieren, der Effizienzgewinne bringt. Das Ziel von Global Operations besteht darin, eine dynamische, effiziente Organisation zu werden, die in der Lage ist, den immer härter werdenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Das zunehmende Marktbewusstsein von Intentia hat zu einer beachtlichen Steigerung des Volumens der laufenden Beschaffungsprojekte im Laufe des Jahres beigetragen. Immer mehr Unternehmen, die in der Vergangenheit nicht zur Hauptzielgruppe von Intentia gehörten, fordern Intentia ganz selbstverständlich auf, sich an deren Beschaffungsprojekten zu beteiligen.

Entwicklungen im Jahr 2000

Nach einem schnellen Wachstum Ende der 90er Jahre schrumpfte der Markt für Unternehmenssysteme 1999 aufgrund des bevorstehenden Jahrtausendwechsels ganz erheblich. Es wurde erwartet, dass dieser Einbruch auf dem Markt Raum für eine Erholung der Nachfrage im ersten Halbjahr 2000 schaffen würde. Dieses Erwartungsgefühl basierte auf dem prinzipiell hohen Bedarf der Hersteller und Händler, ihre internen Prozesse effizienter zu gestalten und zu neueren Unternehmensmodellen überzugehen.

Der Markt fing jedoch erst im dritten Quartal wieder an zu wachsen, in dem die Mehrheit der Lieferanten solide Wachstumszahlen schrieben. Aufgrund der verzögerten Erholung lagen die Lizenzerlöse im Jahre 2000 unter den allgemeinen Erwartungen. Das geringere Umsatzvolumen aus Lizenzen im Jahre 1999 und Anfang des Jahres 2000 beeinträchtigte die Nachfrage nach Consulting-Leistungen, und die damit verbundene Nutzung von Consulting-Leistungen litt entsprechend.

Aufgrund eines allmählich wieder einsetzenden Wachstums auf dem Markt und der hohen Wettbewerbsfähigkeit von Intentia beteiligt sich das Unternehmen seit der zweiten Hälfte des Jahres 1999 an einer zunehmenden Anzahl an Beschaffungsprojekten. Unternehmen investieren höhere Beträge in die Entwicklung von Geschäftsprozessen und passen sie neuen Geschäftsmodellen an. Diese neue Investitionsfokussierung hat zu einer größeren Nachfrage nach Lieferanten kompletter Unternehmenssysteme geführt, bei denen integrierte Lösungen für Lieferkettenmanagement, Kundenbeziehungsmanagement und E-Business grundlegende Voraussetzungen sind. Daher werden Beschaffungsprojekte seit Anfang 2000 durch ein hohes Ausmaß an Komplexität charakterisiert. Trotz der deutlichen Steigerung in der Anzahl der laufenden Beschaffungsprojekte hat diese Komplexität zu einer Verlängerung des Beschaffungszeitraums geführt und eine entsprechende Verbesserung der Lizenzerlöse verhindert.

Die Kunden von Intentia konzentrieren sich immer mehr auf komplette Lösungen und eine langfristige Partnerschaft zur Entwicklung ihrer Geschäftsprozesse. Für sie schließt eine komplette integrierte Lösung sowohl die Lieferung des Produkts als auch die Durchführung mit ein. Dieser Trend, der sich voll und ganz mit der grundlegenden Vorstellung von Intentia in Bezug auf die Richtung deckt, in die der Markt sich bewegt, machen es erforderlich, dass Anwendungen und Dienstleistungen mehr als je anpassbarer sein müssen. Die Entscheidung von Intentia, häufiger detaillierte Durchführbarkeitsstudien vor Unterzeichnung eines endgültigen Vertrages durchzuführen, führt ebenfalls zu längeren Beschaffungszeiträumen. Ein solcher Ansatz hilft es Intentia, sowohl Erfolg als auch zufriedenstellende Gewinnspannen sicherzustellen und gleichzeitig Anstalten zu treffen, Projekte erfolgreich zu gestalten und Kunden zu sichern - eine wichtige Kombination an Faktoren sowohl für Intentia als auch für die Kunden.

Der Anteil an großen Verträgen stieg im Jahre 2000 erheblich. Intentia schloss über 20 Verträge ab, die mit Lizenzerlösen in Höhe von jeweils mindestens 1 Million EUR verbunden sind. Im Falle von Autodistribution, Cummins, Hagemeyer, Harvey Norman, SAPA, Sara Lee und Seco lagen die Lizenzerlöse deutlich über der Grenze von 1 Million EUR. Intentia ist äußerst wettbewerbsfähig, wenn es um große Beschaffungsprojekte geht und hat im Laufe des Jahres nur wenige verloren.

Die Trends der Lizenzerlöse zeigten im Jahre 2000 außerdem, dass der Markt langsam wieder anfängt zu wachsen. Die Lizenzerlöse, die im ersten Halbjahr um 17 Prozent auf 468 Millionen SEK (zuvor 399 SEK) anstiegen, wuchsen in der zweiten Hälfte um 93 Prozent auf 689 Millionen SEK (zuvor 357 SEK). Über das gesamte Jahr stiegen die Lizenzerlöse um 53 Prozent auf 1.157 Millionen SEK. Die Kapazitätsauslastung der Consulting-Organisation, die für die Consulting-Margen ein wesentlicher Faktor ist, verbesserte sich in der zweiten Hälfte des Jahres stetig und führte im vierten Quartal zu einer Consulting-Marge von 13 Prozent. Aufgrund der geringen Kapazitätsauslastung insbesondere im ersten Halbjahr belief sich die Consulting-Marge von Intentia für das Gesamtjahr auf äußerst unbefriedigende 9 Prozent.

Die indirekten Kosten blieben nach dem Plan von Intentia während des Jahres stabil. Aufgrund der deutlich erweiterten Ertragskraft, welche durch diese Kostenstabilität insbesondere im letzten Teil des Jahres ermöglicht wurde, waren die Erträge von Intentia aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit wesentlich höher als im Jahre 1999.

Erträge und Gewinne von Januar - Dezember 2000

Die Reinerträge von Intentia stiegen im Jahr 2000 um 11 Prozent auf 3.398 Millionen SEK (zuvor 3.062 Millionen SEK). Der Anteil der Lizenzerlöse an den Reinerträgen stieg auf 34 % (zuvor 25 %), während der Anteil an Erträgen aus dem Consulting-Geschäft 62 % (zuvor 69 %) betrug. Das Wachstum der Lizenzerlöse im Laufe des Jahres verstärkte gegenüber 1999 saisonale Schwankungen des Reinertrags. Dieser Trend war insbesondere im vierten Quartal zu beobachten, das 34 % (zuvor 29 %) der Reinerträge des gesamten Jahres einbrachte. Das Wachstum während des Jahres war nicht auf Akquisitionen zurückzuführen. Währungsschwankungen reduzierten das Ertragswachstum bei der Konsolidierung über das Jahr um weniger als 1 %.

Die Lizenzerlöse im Gesamtjahr stiegen um 53 % (zuvor -24 %) auf 1.157 Millionen SEK (zuvor 756 Millionen SEK). Trotz des flaueren Marktes im ersten Teil des Jahres brachte die Mehrheit der getätigten Geschäfte solide Steigerungen an Lizenzerlösen. Australien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Schweden und die Vereinigten Staaten gehörten im Jahre 2000 zu den größten Lizenzmärkten von Intentia. Die Geschäfte in Australien, Dänemark, Japan, den Niederlanden und der Schweiz erbrachten ein Lizenzwachstum von über 100 %.

Die Consulting-Erlöse gingen im Jahre 2000 um 1 % (zuvor 67 %) auf 2.098 Millionen SEK (zuvor 2.124 Millionen SEK) zurück. Der Rückgang der Lizenzerlöse im Jahre 1999 hatte deutliche Auswirkungen auf die Consulting-Erlöse im Jahre 2000. Die wachsenden Lizenzerlöse spiegelten sich erst im letzten Teil des Jahres in verbesserten Erträgen aus dem Consulting-Geschäft wider. Folglich wurden bei der Mehrheit der Geschäfte geringere Consulting-Erlöse als im Jahr 1999 erzielt. Trotz dieser Tatsache melden die schwedischen und britischen Unternehmensbereiche, welche die höchsten Consulting-Erlöse innerhalb der Gruppe haben, eine Steigerung der Consulting-Erlöse gegenüber 1999.

Die Bruttoerträge beliefen sich im Gesamtjahr auf 1.253 Millionen SEK (zuvor 981 Millionen SEK), was eine Bruttomarge von 37 % (zuvor 32 %) darstellt. Von der Verbesserung der Bruttoerträge in Höhe von 272 Millionen SEK entfielen auf Lizenzerlöse 352 Millionen SEK und Consulting-Erlöse -80 Millionen SEK. Die sonstigen Erträge und Aufwendungen aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, bestehend aus einem Nettobetrag bezüglich der Verkäufe von AS/400, beliefen sich insgesamt auf 29 Millionen SEK (zuvor 82 Millionen SEK). Der Rückgang von 53 Millionen SEK bei den sonstigen Erträgen und Aufwendungen aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit im Jahre 1999 war auf einen allgemein geringeren Hardware-Absatz aufgrund der herrschenden Marktbedingungen zurückzuführen. Die Ertragskraft von Intentia verbesserte sich im Jahre 2000 beachtlich. Indirekte Kosten stiegen um 3 Prozent auf 1.420 Millionen SEK (zuvor 1.379 Millionen SEK). Bei den indirekte Kosten beliefen sich Vertriebs- und Marketingaufwendungen auf 745 Millionen SEK (zuvor 690 Millionen SEK), Aufwendungen für Produktentwicklung auf 444 Millionen SEK (zuvor 434 Millionen SEK) und Verwaltungsaufwendungen auf 231 Millionen SEK (zuvor 255 Millionen SEK).

Die betrieblichen Erträge stiegen über das Jahr um 123 Millionen SEK auf -137 Millionen SEK (zuvor -260 Millionen SEK). Posten, welche die Vergleichbarkeit beeinflussten, trieben die Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit im Jahr 1999 um 56 Millionen SEK nach oben. Ohne Berücksichtigung dieser Posten stiegen die Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit im Jahre 2000 um 178 Millionen SEK.

Die Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit verbesserten sich aufgrund der Tatsache, dass höhere Lizenzvolumen die geringere Auslastung der Consulting-Kapazitäten in den meisten Unternehmensbereichen mehr als ausgeglichen haben. Die britischen, französischen, norwegischen und schwedischen Unternehmensbereiche erzielten im Jahre 2000 die höchste Ertragskraft innerhalb der Gruppe.

Der Verlust nach Finanzposten belief sich auf -247 Millionen SEK (zuvor
-277 Millionen SEK). Die Finanz-Nettoeinnahmen gingen um 92 Millionen SEK auf -110 Millionen SEK (zuvor -18 Millionen SEK) zurück. Bei den Zinsaufwendungen der Gruppe kam es aufgrund der mittelfristige Optionsanleihen, für welche die Zinsen 1999 erst zur Hälfte belastet wurden, sowie von höheren Kreditaufnahmen im Zusammenhang mit dem negativen Cashflow im Jahre 2000 zu beachtlichen Steigerungen. Außerdem führten die Umrechnungsschwankungen hinsichtlich der mittelfristigen Optionsanleihen zu einer Reduzierung der Finanz-Nettoeinnahmen um 29 Millionen SEK, wogegen es im Jahre 1999 das Einkommen um 20 Millionen SEK nach oben trieb. Der Gewinn nach Steuern betrug -300 Millionen SEK (zuvor -343 Millionen SEK).

Die Anzahl der Arbeitnehmer war zum Ende des Jahres um 136 auf 3.224 (zuvor 3.360) zurückgegangen. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl stieg um 168 auf 3.380 (zuvor 3.212). Die höhere Belegschaftsfluktuation im Laufe des Jahres war nicht nur auf normale Abgänge zurückzuführen, sondern auch auf Reduzierungen im Zusammenhang mit einer Regulierung der Gesamtkosten zur Sicherstellung eines hohen Kompetenzniveaus. Als Teil der Rationalisierungsbemühungen der Gruppe stieß Intentia während des Jahres den norwegischen PC-Händler Informatikk-nett ab und reduzierte somit die Gesamtzahl der norwegischen Arbeitnehmer um 95. Diese Veräußerung hatte keine Auswirkung auf die Erträge.

Erträge und Gewinne Oktober - Dezember 2000

Der Nettoertrag stieg im vierten Quartal um 33 Prozent auf 1.168 Millionen SEK (zuvor 881 Millionen SEK). Die Lizenzerlöse stiegen um 112 Prozent. Das ist das stärkste Wachstum in einem einzelnen Quartal seit mehreren Jahren. Die Lizenzerlöse beliefen sich für das Quartal auf insgesamt 537 Millionen SEK (zuvor 253 Millionen SEK). Die Lizenzerlöse waren teilweise auf Großaufträge, wie z.B. von Hagemeyer und Autodistribution, zurückzuführen.

Die Consulting-Erlöse für das Quartal lagen mit einem Anstieg um 6 Prozent auf 616 Millionen (zuvor 582) über dem gleichen Zeitraum im Jahre 1999. Aufgrund der höheren Nutzung der Consulting-Kapazität betrug die Consulting-Marge im Quartal 13 %, gegenüber 8 % im vierten Quartal 1999, als der Rückgang der Kapazitätsausnutzung sich nachteilig auf die Gewinnspanne auszuwirken begann.

Die indirekte Kosten von Intentia begannen die organisatorische Stabilität widerzuspiegeln. Eine lebhaftere Aktivität, die zu deutlich höheren Volumen führte, wirkte sich auch in Steigerungen gegenüber dem Vorquartal aus. Die indirekten Kosten beliefen sich insgesamt auf 403 Millionen SEK (zuvor 370 Millionen SEK), das ist eine Steigerung für das Quartal in Höhe von 9 % (eine Steigerung von 3 % über das ganze Jahr). Die Aufwendungen für Vertrieb und Marketing beliefen sich auf 220 Millionen SEK (zuvor 200 Millionen SEK), die Aufwendungen für Produktentwicklung auf 122 Millionen SEK (zuvor 101 Millionen SEK) und die Verwaltungsaufwendungen auf 61 Millionen SEK (zuvor 70 Millionen SEK). Die Anzahl der Arbeitnehmer ging während des Quartals um 19 von 3.243 auf 3.224 zurück.

Die Erträge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrugen im Quartal 181 Millionen SEK (zuvor 0). Die die Vergleichbarkeit mit 1999 beeinflussenden Posten trieben die Erträge im vierten Quartal 1999 um 56 Millionen SEK nach oben. Nach Berichtigung dieser Posten stiegen die Erträge im vierten Quartal 2000 um 237 Millionen SEK gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 1999. Die Finanz-Nettoeinnahmen beliefen sich für das Quartal auf -47 Millionen SEK (zuvor -10 Millionen SEK), nachdem diese von der Abwertung der Krone gegenüber dem Euro beeinträchtigt waren, woraufhin sich die auf die mittelfristige Optionsanleihen bezogenen Devisenverluste auf 33 Millionen SEK beliefen.

Die Gewinne beliefen sich nach den finanziellen Posten insgesamt auf 135 Millionen SEK (zuvor -10 Millionen SEK), und der Gewinn nach Steuern betrug insgesamt 93 Millionen SEK (zuvor -33 Millionen SEK).

Cashflow, Kapital und finanzielle Lage

Der Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeiten einschließlich Investitionen belief sich auf -585 Millionen SEK (zuvor -419 Millionen SEK). Von diesem Cashflow waren -149 Millionen SEK (zuvor -198 Millionen SEK) auf Geschäftstätigkeiten vor Änderung des Betriebskapitals zurückzuführen, -378 Millionen SEK (zuvor -91 Millionen SEK) auf die Änderung des Betriebskapitals und -59 Millionen SEK (zuvor -130 Millionen SEK) auf Investitionen.

Die Steigerung der Lizenzerlöse im Laufe des Jahres, insbesondere im vierten Quartal, führte zu einem starken Anstieg des Betriebskapitals. Das Betriebskapital belief sich am Ende des Jahres auf insgesamt 798 Millionen SEK (zuvor 449 Millionen SEK), was 24 % (zuvor 15%) des Nettoertrags im Gesamtjahr entspricht. Das am Ende eines jeden Quartals durchschnittlich gebundene Betriebskapital betrug 18 % (zuvor 18 %) des Nettoertrags. Die Forderungen machten 1.263 Millionen SEK (zuvor 1.098 %) des Betriebskapitals aus, das ist eine Steigerung von 165 Millionen SEK.

Die Investitionen beliefen sich insgesamt auf 59 Millionen SEK (zuvor 130 Millionen SEK) im Gesamtjahr.

Die Nettoverschuldung betrug zum Jahresende -216 Millionen SEK. Das ist ein Anstieg von 591 Millionen SEK, wobei eine gestiegene Kreditaufnahme 265 Millionen SEK und gesunkene liquide Mittel 326 Millionen SEK ausmachten. Die liquiden Mittel der Gruppe beliefen sich am Ende des Jahres auf 401 Millionen SEK.

Neu ausgegebene Aktien

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Erträge und Gewinne für die ersten drei Quartale des Jahres gab Intentia Pläne über die Ausgabe neuer Aktien bekannt. Die Ausgabe ist für die erste Hälfte des Jahres 2001 geplant.

Muttergesellschaft

Der Nettoertrag der Muttergesellschaft belief sich auf insgesamt 82 Millionen SEK (zuvor 59 Millionen SEK). Der Gewinn nach Steuern betrug -295 Millionen SEK (zuvor -317 Millionen SEK). Intentia North America Inc. wurde im Laufe des Jahres liquidiert. Intentia Americas Inc. setzt den US-amerikanischen Unternehmensbereich fort. Die Liquidation verursachte für die Muttergesellschaft Aufwendungen in Höhe von 244 Millionen SEK.

Die Investitionen der Muttergesellschaft beliefen sich auf insgesamt 1 Millionen SEK (zuvor 1 Million SEK). Wenn man die mittelfristige Optionsanleihen von 886 Millionen SEK ausschließt, betrug die Kreditaufnahme der Muttergesellschaft 538 Millionen SEK (zuvor 250 Millionen SEK). 502 Millionen SEK der Kreditaufnahme waren externen Kreditaufnahmen zuzuschreiben und 36 Millionen SEK auf Kreditaufnahmen von Unternehmen aus der Gruppe. Die Liquidität betrug 243 Millionen SEK (zuvor 464 Millionen SEK).

Von den Gesamtkäufen und -verkäufen der Muttergesellschaft waren 32 % (zuvor 2 %) der Käufe und 11 % (zuvor 3 %) der Verkäufe anderen Unternehmen innerhalb der Gruppe zuzuordnen.

Die Muttergesellschaft hatte zum Jahresende 87 (zuvor 75) Arbeitnehmer, wobei die Anzahl der Arbeitnehmer während des Jahres durchschnittlich bei 96 (zuvor 63) lag.

Ausblick für die Zukunft

Intentia sieht seine Geschäftstätigkeit sehr langfristig. Die Investitionen der letzten Jahre wurden zum Zwecke der Errichtung einer starken Position und einer kritischen Masse für das Unternehmen getätigt. Von dieser Grundlage aus wird Intentia Wachstum in Kombination mit Ertragskraft und ausgeglichenem Cashflow erzielen. Intentia hat einen Punkt erreicht, an welchem seine größeren Investitionen, sowohl hinsichtlich der Produkte als auch der geographischen Expansion, abgeschlossen sind. Somit kann das Wachstum jetzt auf ausgeglichenere Weise stattfinden. Intentia geht davon aus, dass sich das Unternehmen im Jahre 2001 in einem expandierenden Markt eines weiteren Wachstums erfreuen wird, und zwar mit Rentabilität und einem erheblich verbesserten Cashflow.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung wird am Freitag, dem 16. März 2001 um 14.00 Uhr am Stammsitz von Intentia, Vendevagen 89, Danderyd, Schweden, stattfinden.

Dividende

Der Vorstand schlägt vor, dass für das Geschäftsjahr 2000 keine Dividende ausgezahlt wird.

Jahresbericht

Der Jahresbericht wird am 28. Februar 2001 ausgegeben. Der Bericht ist ab 15. Februar 2001 bei Intentia International AB in Danderyd und auf der Intentia-Website erhältlich.

Stockholm, 30. Januar 2001

Bjorn Algkvist, President und Chief Executive Officer

Finanz-Informationen

Zwischenbericht für das erste Quartal: 25. April 2001

Zwischenbericht für das zweite Quartal: 15. August 2001

Zwischenbericht für das dritte Quartal: 25. Oktober 2001

Bekanntgabe der Rechnungslegung 2001: Januar 2002

Für den Bericht im pdf-Format besuchen Sie bitte http://www.intentia.com

Gewinn- und Verlustrechnung der Gruppe (Millionen SEK)
Okt.-Dez. Jan.-Dez. 2000 1999 2000 1999 Lizenzerlöse 537,1 253,0 1.156,8
756,3

Erlöse aus Consulting-Geschäft 616,1 582,1 2.098,0 2.124,2

Sonstige Erlöse 14,6 45,5 143,0
181,8

Nettoertrag 1.167,8 880,6 3.397,8 3.062,3

Consulting-Kosten -532,9 -536,2 -1.917,6 -1.864,3

Kosten für andere Erlöse -64,8 -56,1 -227,1 -217,1

Bruttogewinn 570,1 288,3 1.253,1
980,9

Sonstige Erfolgsposten netto 14,1 25,6 29,2
82,4

Aufwendungen Produktentwicklung -122,0 -100,8 -444,1
-433,7

Aufwendungen Vertrieb und Marketing -219,8 -199,5 -744,7
-689,6

Verwaltungsaufwendungen -61,2 -69,8 -230,9
-255,4

Vergleichbarkeit beeinflussende
Posten - 55,9 -55,9 Erträge aus gewöhnlicher
Geschäftstätigkeit 181,2 -0,3 -137,4 -259,5

Finanzielle Einnahmen und Ausgaben -46,4 -7,6 -110,3
-16,2

Beteiligung an Gewinnen verbundener
Unternehmen -0,3 -1,8 0,3
-1,4

Gewinne nach finanziellen Posten 134,5 -9,7 -247,4
-277,1

Gewinne in Gruppen-Unternehmen zu dem
Teil des Jahres, zu dem sie nicht zur
Gruppe gehörten - - 3,7
0,3

Gewinn vor Steuern 134,5 -9,7 -243,7
-276,8

Gewinn-/Verluststeuern für
die Periode -22,5 -10,4 -36,5
-46,1

Minderheitsbeteiligung an Gewinn/
Verlust für den Zeitraum -1,2 -2,2 -2,4
-9,2

Gewinn/Verlust für den Zeitraum 110,8 -22,3 -282,6 -332,1

Bilanz - Gruppe (Millionen SEK)
per 31. Dezember
2000 1999 Immaterielles Anlagevermögen 352,1 374,3 Sachanlagevermögen 245,4 245,9 Finanzanlagevermögen 245,5 216,7 Summe Anlagevermögen 843,0 836,9 Forderungen 1.266,5 1.100,6 Sonstiges Umlaufvermögen 597,3 373,6 Bar- und Bankguthaben 401,0 726,6 Summe Umlaufvermögen 2.264,8 2.200,8 Summe Aktiva 3.107,8 3.037,7 Eigenkapital 501,8 774,2 Minderheitsbeteiligungen 14,3 13,7 Mittelfristige Optionsanleihen 885,7 856,4 Rückstellungen 15,8 10,5 Verzinsliche langfristige Verbindlichkeiten 58,6 300,3 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 6,8 6,1 Verzinsliche kurzfristige Verbindlichkeiten 558,6 51,5 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.066,2 1.025,0 Eigenkapital, Rückstellungen und
Verbindlichkeiten 3.107,8 3.037,7

Cashflow-Analyse - Gruppe (Millionen SEK)
Okt.-Dez. Jan.-Dez. 2000 1999 2000 1999 Cashflow vor Änderung des
Betriebskapitals 188,8 -10,5 -148,5 -197,7 Änderung des Betriebskapital -204,2 79,3 -377,9 -91,2 Cashflow aus Geschäftstätigkeit -15,4 68,8 -526,4 -288,9

Cashflow aus Investitionen -5,9 -41,5 -58,8 -130,4

Cashflow aus Finanzierung 143,8 11,9 262,8 1,000,5

Cashflow für den Zeitraum 122,5 39,2 -322,4 581,2 Liquide Mittel, Eröffnungsbestand 277,5 673,9 726,6 137,6 Devisenkursdifferenz bei liquiden
Mitteln 1,0 13,5 -3,2 7,8 Liquide Mittel, Schlussbestand 401,0 726,6 401,0 726,6

Entwicklung pro Quartal
Netto- Lizenz- Betriebliche Betriebliche Erträge Anzahl der

ertrag erlöse Erträge vor Erträge nach Arbeitnehmer*

Abschreibung Finanz-
posten

1999 Q1 686,7 184,3 -37,9 -65,2 -63,1 3.219 Q2 852,1 215,0 -35,7 -64,2 -74,2 3.229 Q3 642,9 104,0 -100,0 -129,9 -130,1 3.337 Q4 880,6 253,0 35,3 -0,2 -9,7 3.360 2000 Q1 819,9 245,3 -55,6 -88,8 -75,1 3.416 Q2 786,3 223,0 -52,2 -84,1 -122,2 3.366 Q3 623,8 151,4 -116,9 -145,7 -184,5 3.243 Q4 1.167,8 537,1 220,2 181,2 134,5 3.224

* Arbeitnehmer am Ende der Periode

Finanzwirtschaftliche Kennzahlen
Okt.-Dez. Jan.-Dez. 2000 1999 2000 1999 Betriebliches Wachstum
Gegenüber dem Vorjahr
Lizenzerlöse 112% -34% 53% -24% Consulting-Erträge 6% 39% -1% 67% Nettoertrag 33% 2% 11% 25%

Margen
Consulting-Marge 13% 8% 9% 12% Bruttomarge 49% 33% 37% 32% Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 16% -6% -4% -9% Nettomarge 9% -3% -8% -11%

Aufwendungen und Wirtschaftlichkeit Produktentwicklung/Lizenzerlöse 23% 40% 38% 57% Vertrieb und Marketing/Lizenzerlöse 41% 79% 64% 91% Verwaltung/Nettoertrag 5% 8% 7% 8%

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
für den Zeitraum 3 244 3 311 3 380 3 212 Ertrag pro Arbeitnehmer 360 266 1 005 953 Mehrwert pro Arbeitnehmer 249 152 606 566 Personalaufwendungen pro Arbeitnehmer 179 142 607 609

Finanz-Lage
Betriebskapital 4 Quartale/Nettoertrag
12 Monate 18% 18% 18% 18% Verschuldungskoeffizient (ausgenommen
mittelfristige Optionsanleihen) 0,4 -0,5 0,4 -0,5

Durchschnittliches Nettogesamtvermögen 1.762 1.888 1.673 1.618

Anteil des Risikokapitals 52% 72% 52% 72%

Eigenkapital/Aktiva-Verhältnis 17% 26% 17% 26%

Cashflow/Nettoertrag -2% 3% -17% -14%

Rendite
auf durchschnittliches Nettogesamtvermögen 11% 1% -6% -14%

auf durchschnittliches Eigenkapital 44% -5% -75% -42%

Finanzierung
Nettoverschuldung Eröffnungsbestand -188,8 327,0 374,8 -90,5

Nettoverschuldung Schlussbestand -216,3 374,8 -216,3 374,8

Kreditaufnahme 253,8 6,7 560,1 256,7

Tilgung von Darlehen -109,7 24,5 -345,4 -136,4

Aktieninformationen
Anzahl der ausstehenden Aktien (Tsd.)
Grund, Ende des Zeitraums 24.311 24.121 24.311 24.121

Grund, Durchschnitt im Zeitraum 24.311 24.121 24.251 24.111

einschl. aller Verwässerungseffekte
(Ende des Zeitraums) 30.352 29.158 30.352 29,158

Gewinn pro Aktie (SEK)
Grund, Durchschnitt im Zeitraum 4,6 -1,4 -11,7
-13,8

einschl. aller Verwässerungseffekte
(Ende des Zeitraums) 4,7 -0,6 -8,4
-11.3

Risikokapital pro Aktie am
Ende des Zeitraums 58,3 68,6 58,3
68.6

Eigenkapital pro Aktie am
Ende des Zeitraums 20,6 32,1 20,6
32.1

Cashflow pro Durchschnittsanzahl
der Aktien -0,9 1,1 -24,1
-18.1

Änderung des Eigenkapitals
2000
1999

Eigenkapital zu Beginn des Jahres 774,2 1.019,0

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