VP-Strobl: Brauner betreibt Realitätsverweigerung

Wien (ÖVP-Klub) Scharf reagierte VP-Gemeinderat Walter STROBL auf die heutigen Aussagen von Integrationsstadträtin Renate BRAUNER. "Überall auf der Welt, ist man bemüht, neben der humanitären Aufgabe Flüchtlinge aufzunehmen, Einwanderer nach Quoten und nach Qualifikationen aufzunehmen. Das gilt ganz besonders auch für Wien." Es gebe nichts schlimmeres, als "arbeitslose Einwanderer". "Wenn Frau Brauner das will, dann frage ich mich, wo da der humanistische Ansatz bleibt", so STROBL in einer Reaktion.***

"Und, dass Frau Brauner nicht weiß, was die "abendländische-österreichische Kultur" sei, macht mich nachdenklich. Das ist ein Identitätsproblem oder schlichtweg eine populistische Realitätsverweigerung." Man könne nicht auf der einen Seite, dem durchaus vernünftigen Ansatz der "Pflege der eigenen Kultur" für Ausländer mit dem Gedanken der Toleranz als selbstverständlich erklären und gleichzeitig die eigene Kultur verleugnen. "Das ist das Grundproblem der Linken schlechthin, dass sie mit einer vollkommen falsch verstandenen Sozialromantik, die eigenen identitätsstiftenden Werte verleugnen."

Laut Brauner hieße das also, daß Kinder in der Volksschule zwar schon auch türkische Lieder lernen, typisch österreichische Lieder dürfe es demnach aber gar nicht geben. "Genau auf dieser pseudoliberalen Haltung wachsen jene Gegenbewegungen der Ausländerfeindlichkeit, die Frau Brauner mit falschen Mitteln bekämpft." Ganz krass werde es aber, wenn Frau Brauner davon spricht, dass es in Wien keine Wohnghettos und Sprachenklaven gebe. "Ich lade sie herzlich zu einem Spaziergang durch die Außenbezirke Wiens ein, um sich ein realistisches Bild von der Ausländersituation zu machen. Offenbar verstellt der Schreibtisch die Aussicht auf die Wiener Wirklichkeit", so STROBL abschließend.****

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