Plank zu Kinderscheck in Öblarn: Asoziale Treffsicherheit in Reinkultur

Wer mehr einzahlt bekommt auch mehr

Wien (SK) Wohin das von der blau-schwarzen Regierung forcierte Modell des Kinderschecks führen soll und wird, bestätigte heute der Öblarner Bürgermeister Knerzl in einem Interview mit der Kleinen Zeitung. Knerzl sagt wörtlich, dass "wenn jemand zum Beispiel mehr als 50.000 Schilling verdient, zahlt er mehr ein und soll daher auch mehr bekommen. Das ist nur gerecht." Von Gerechtigkeit zu sprechen, wenn es darum geht, dass NotstandsbezieherInnen und Arbeitslose, die das Geld bitter nötig hätten, weniger oder überhaupt kein Geld bekommen, das könne nicht unwidersprochen bleiben, betonte heute SPÖ-Behindertensprecherin Brunhilde Plank, Nationalratsabgeordnete aus dem Bezirk Liezen. ****

Ein weiteres Problem sieht Plank darin, dass der Kinderscheck nicht nur für und von Kindergarten und Tagesmütter/n eingelöst werden können sondern auch von Betreuungspersonen, die keine ausgebildeten Tagesmütter sind. Der allzu freie Umgang mit dem Kreis der Personen, die den Kinderscheck einlösen dürfen, birgt viele Gefahren in sich, so Plank.

Dieses blau-schwarze Modell, das in der Gemeinde Öblarn, im Bezirk Liezen, ab sofort "getestet" wird, sei in seiner Form ein deutliches Beispiel für die asoziale Treffsicherheit dieser Regierung. "Jene, die das Geld dringend brauchen, bekommen weniger oder gar nichts, jene, für die dieses Geld ein angenehmes Zubrot ist, bekommen die Gesamtsumme ausbezahlt. Belohnt werden in Zukunft jene, die sich nach dem Ansinnen der konservativen Kräfte der einzig richtigen und wichtigen Aufgaben in Heim und am Herd widmen. Die SPÖ fordert ein gerechtes Modell, das vor allem jenen zugute kommt, die es brauchen und jene, die durch jahrelange Beitragszahlungen einen Anspruch nach dem Versicherungsprinzip erworben haben, so Plank abschließend. (Schluss) se/mp

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