AK: Bessere Kontrolle der Telefontarife durch Sekunden- statt Impulsabrechnung

AK-Erhebung ergab: Kurztelefonierer bei Impulsabrechnung benachteiligt

Wien (AK) - Gut, dass endlich die sekundenorientierte Telefonabrechnung kommen soll, so die Reaktion der AK auf die Ankündigung der Telekom Austria. Eine jahrelange AK-Forderung wird damit erfüllt, sagen die AK-Konsumentenschützer. Verbraucher können ihre Gesprächs- und Gebührenkosten besser kontrollieren. Die Umstellung muss rasch erfolgen und "ohne Fußangeln", verlangen die AK-Konsumentenschützer. Außerdem sollen auch andere private Telefonanbieter, die nach Impulsen abrechnen, auf Sekunden-Abrechnung umstellen. ****

Die Telekom Austria plant die derzeitige Impulsabrechnung durch eine sekundenorientierte Abrechnung zu ersetzen. Damit wird eine jahrelange AK-Forderung erfüllt, sagen die AK-Konsumentenschützer. Eine AK-Erhebung aus dem Jahr 1998 zeigte bereits, dass Kurztelefonierer bei der Impulsabrechnung benachteiligt sind, sie bezahlen im Schnitt um 20 Prozent mehr als sie telefonieren.

Die von der Telekom Austria und auch einigen neuen Betreibern angewandte Impulsabrechnung ermöglicht keinen genauen Rückschluss auf die wahren Kosten eines Gespräches. Wird nämlich die Impulszeit nur minimal überschritten, muss für einen ganzen weiteren Impuls gezahlt werden. Insbesondere bei langen zeitliche Abständen zwischen den Impulsen, wie zB dem Online Tarif der Telekom, wird häufig für die nicht genutzte Gesprächszeit bezahlt.

Die AK-Konsumentenschützer fordern, dass die Umstellung auf eine sekunden orientierte Telefonabrechnung rasch erfolgt und ohne Fußangeln, wie zB Einführung von Mindestgesprächsentgelten. Außerdem sollen auch private Telefonanbieter, die nach Impulsen abrechnen, auf Sekunden-Abrechnung umstellen.

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