Dinkhauser warnt Schüssel zur Causa Sallmutter: - "Der Bundeskanzler darf net jede Sünd des Koalitonspartners verzeihen."

- Sallmutter sei "Sündenbock dafür, was die Regierung und der Nationalrat in der Vergangenheit gemeinsam begangen haben." Vorausmeldung zu NEWS 5/01 v. 1.2.2001

Wien (OTS) - In einem Interview, welches das Nachrichtenmagazin
NEWS in seiner morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe veröffentlicht, warnt der Tiroler AK-Präsident Fritz Dinkhauser seinen Parteiobmann Wolfgang Schüssel auch unter Hinblick auf die jüngsten Debatten um den Präsident des Hauptverbandes der Sozialversicherungen, Hans Sallmutter: "Der Bundeskanzler darf net jede Sünd des Koalitionspartners verzeihen. In der Causa Sallmutter ist die FPÖ ja völlig auf die Nase gefallen. Ein unwürdiges Schauspiel. Es ist falsch, einen Sündenbock dafür zu suchen, was der Nationalrat und die Regierung in der Vergangenheit gemeinsam begangen haben."

Dinkhauser weiter: "Die ÖVP muss aufpassen, denn die Wirtschaftspolitik machen derzeit die Prinzhörner, die Sozialpolitik die Haupts. Wir hüpfen ihnen hinterher... Die ÖVP wird auf die Nase fallen, wenn sie die Politik der FPÖ macht. Wir waren schließlich immer die Lobby für die Klein- und Mittelbetriebe, und jetzt sind wir auf einmal die Lobby der Großkonzerne. Wir verraten unsere Ziele, wenn wir jetzt eine Politik gegen die Kleinen machen."

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