NEWS-Exklusiv. Die vertrauliche Gerichtsakte Kaprun beweist: 155 Menschen hätten gerettet werden können, aber eine Anweisung verhinderte, dass der brennende Zug rechtzeitig aus dem Tunnel

geführt wurde Vorausmeldung zu NEWS 5/01 v. 1.2.2001

Wien (OTS) - Die morgen, Donnerstag, erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS deckt auf:

Die beiden Züge der Gletscherbahnen Kaprun, in denen am 11.November 2000 insgesamt 155 Menschen ums Leben kamen, hätten vor dem Ausbruch der Katastrophe noch aus dem Tunnel geborgen werden können. Doch eine interne Anweisung, die besagt, dass der Zug nicht in Bewegung gesetzt werden darf, wenn die Türen offen stehen, verhinderte die Rettung. Weil der Maschinist in einer ersten Reaktion anordnete, die Türen zu öffnen, und danach der Funkkontakt zum Zug abbrach, trauten sich die Angestellten der Bahn nicht, "den brennenden Zug aus dem Tunnel" zu fahren. So wurde möglicherweise die Rettung von 155 Menschen verabsäumt. Nach Aussagen des Betriebsleiters Günther Brennsteiner waren nach dem Stillstand des Zuges "zehn, vielleicht bis zu fünfzehn Minuten" Zeit, in denen eine Rettung möglich gewesen wäre.

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