Domany: Selbständig werden ist wieder salonfähig

Rekord an Unternehmensneugründungen 2000 - Belangsendung der WKÖ am 1.2. auf Ö1

Wien (PWK076) Unternehmer sein, sich selbständig zu machen, soll wieder ein erstrebenswertes Lebensziel für möglichst viele Menschen werden. Darum bemüht sich die Wirtschaftskammer Österreich und innerhalb der Kammer die Junge Wirtschaft. Bis Mitte der 90iger Jahr waren 12.000 Unternehmensneugründungen pro Jahr die Regel. Im vergangenen Jahr aber hat man mit 23.800 Neugründungen einen Nachkriegsrekord verzeichnet, nachdem die Junge Wirtschaft seit Jahren eine groß angelegte Beratungs- und Hilfsaktion für Unternehmensgründer und Jungunternehmer betreibt. Der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Christian Domany, freut sich über den Erfolg: "Diese Initiativen haben alle gefruchtet und deswegen sind wir sehr glücklich, dass es in unserem Land gelungen ist, dass selbständig werden wieder salonfähig und gesellschaftsfähig ist."

Die Beratung durch die Kammer zahlt sich aus. Nach fünf Jahren sind 62 Prozent der in Österreich neugegründeten Unternehmen noch aktiv. Das sichert unserer Wirtschaft einen Platz im europäischem Spitzenfeld. Und damit es so weiter geht, gibt es das Gründerservice der Jungen Wirtschaft. Das Scheck-It-Heft, von dem Junge-Wirtschaft-Bundesgeschäftsführer Alfons Helmel sagt, "dieses Scheckheft und diese Vergünstigungen sind auf der einen Seite für Mitglieder der Jungen Wirtschaft und für alle Gründer. Es gibt durch das neue Gründungsförderungsgesetz die Möglichkeit, man geht zur Wirtschaftskammer bekommt dort eine Bestätigung, dass man Neugründer ist und ich habe einmal mit dieser Bestätigung sozusagen den Wegfall aller Gründungskosten. Das sind so in etwa bis zu 2.000 Schilling die Stempelgebühren, die früher bei den Behörden waren. Und wir bieten jetzt mit einem Scheckheft sozusagen hier diesen Gründern echte Starthilfe."

Das Gründer-Scheckheft "Scheck-It" enthält Beratungsangebote und Vergünstigungen von Telekom-Firmen, Banken, Versicherungen, Energieunternehmen, Steuer- und Unternehmensberatern und natürlich dem Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich. Das Angebot soll noch erweitert werden. Das besondere Interesse der Wirtschaftskammer gilt den Studenten der Wirtschaftsuniversität, deren Absolventen nur geringe Neigung zeigen, sich selbständig zu machen, stellt Generalsekretär Domany fest: "Dass sich lediglich fünf Prozent der Abgänger der WU selbständig gemacht haben ist beschämend."

Um das Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich näher an die Menschen zu bringen, wird ab März dieses Jahres eine Road-show in allen Landeshauptstädten Station machen. Und jene rund 30.000 Jungunternehmer, die bereits Kontakt mit der Kammer gesucht haben, werden dazu eigens eingeladen. (EBK)

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