Glawischnig: Illegale Tierarzneimittel über Internet-Link des Landwirtschaftsministeriums

Beleg für Verstrickungen des Landwirtschaftsministers in illegale Praktiken bei Schweine-Affäre - U-Ausschuß geboten

Wien (OTS) - Die Grünen sehen in der heute bekanntgewordenen Veröffentlichung von Internet-Adressen in den 'Monatsberichten über die österreichische Landwirtschaft', wo Landwirten die Bestellung von Tierarzneimitteln "selbst ohne Veterinärbescheinigung" angeboten wird, einen weiteren Beleg für die Verstrickungen des Landwirtschaftsministeriums in die Schweine-Affäre. "Das hat dieselbe Qualität, wie ein Link zum Bestellen illegaler Drogen auf der Homepage des Gesundheitsministeriums", so Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen. Die 'Monatsberichte' werden von der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft herausgegeben, einer Dienststelle des Landwirtschaftsministeriums. "

"Die Veröffentlichung der Internetadresse, über die österreichische Bauern teilweise verbotene Tierarzneimittel und Hormone bestellen können, kommt einer Aufforderung zu illegalen Handlungen durch das Landwirtschaftsministerium gleich", kritisiert Glawischnig. "Die politische Verantwortung für diesen Skandal liegt eindeutig beim Landwirtschaftsministerium. Der von den Grünen geforderte Untersuchungsausschuß ist daher ein Gebot der Stunde", so Wolfgang Pirklhuber, Agrarsprecher der Grünen.

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