Partik-Pable: Ostregion: "Plötzlicher Tatendrang Häupls unglaubwürdig"

"SP-Bremserpolitik schuld am täglichen Verkehrschaos in Wien"

Wien, 2001-01-31 (fpd) - Schon im Jahr 1996 habe Häupl im Vorfeld der Wiener Landtagswahl seine Vorliebe für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs- und Straßennetzes entdeckt. "Der Wiener Bevölkerung wäre allerdings mehr geholfen gewesen, hätte er seinen jetzt plötzlich auftretenden Tatendrang auch in den vergangenen Jahren seiner Amtszeit an den Tag gelegt und die zuständigen SPÖ-Verkehrsminister aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt", stellte heute die FPÖ-Spitzenkandidatin für die Wiener Landtagswahl Abg. Dr. Helene Partik-Pable fest.****

Beim Thema der hochrangigen Umfahrungsstraßen B 301 (Süd-Umfahrung) und B 305 (Nordost-Umfahrung) habe Häupl in den letzten Jahren beharrlich vor sich hin geschwiegen. Erst FPÖ-Minister Schmid habe mit der Unterzeichnung der Trassenverordnung für die B 301 im vergangenen Jahr der SPÖ-Bremserpolitik ein Ende gesetzt. "Dies war ein erster wichtiger Schritt zur Entschärfung des täglichen Verkehrschaos in der Bundeshauptstadt, das die SPÖ-Wien und die sozialistisch dominierten Bundesregierungen der letzten 30 Jahre zu verantworten haben", betonte Partik-Pable.

Bei der unverzichtbaren Nordost-Umfahrung wiederum seien Häupl, Rieder und Co. bis zum heutigen Tage nicht fähig, dem Infrastrukturministerium brauchbare Trassenvorschläge abzuliefern. So werde auch bei diesem Straßenprojekt wertvolle Zeit vergeudet und der Volkswirtschaft durch das tägliche Verkehrschaos Schaden in Milliardenhöhe zugefügt, kritisierte Partik-Pable.

Die Aussagen von SPÖ-Rieder, wonach der U-Bahnausbau "voll im Zeitplan" liege, sei bei den Fertigstellungsterminen (U 1-Leopoldau bis 2007, U 2-Aspern bis 2008) eine glatte Verhöhnung der Bevölkerung. "Der Wiener U-Bahnbau ist erwiesenermaßen nach wie vor der langsamste und teuerste der Welt", so Partik-Pable. Zudem seien keinerlei Lehren aus den kapitalen Planungsfehler der Vergangenheit gezogen worden, so daß auch die aktuellen U 2- und U 3-Verlängerungen weit vor der Stadtgrenze enden bzw. geplant sind. Die großen Wohnhausanlagen der Großfeldsiedlung, des Rennbahnweges und Kaiserebersdorf müssen so noch jahrelang auf eine U-Bahnanschluß warten, kritisierte Partik-Pable.

Der Bahnausbau sei in erster Linie Sache der ÖBB. Wenn jedoch unverträgliche Monsterprojekte wie der geplante Güterterminal Inzersdorf im Sinne der Bevölkerung drastisch reduziert und sicherheitstechnische Kamikazevorhaben wie der einröhrige Lainzer Tunnel von Infrastrukturministerin Forstinger hinterfragt und fehlende Sicherheitskonzepte eingefordert würden, wirke Häupls "Herumgejammere" angesichts der von ihm zu verantwortenden Verkehrsprobleme einfach lächerlich, meinte Partik-Pable.

"Die Bevölkerung wird Häupls "Haltet den Dieb"-Taktik jedenfalls nicht auf den Leim gehen. Arbeiten und nicht lamentieren - so muß das Motto im Sinne der Bürger lauten", betonte Partik-Pable abschließend. (Schluß)

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