ÖBB: Neues Buskonzept für Wien.

Standort Wien Mitte wird aufgelassen, 5 neue Busbahnhöfe kommen

Wien (OTS) - Dezentralisierung steht im Mittelpunkt des neuen Buskonzeptes für die Bundeshauptstadt Wien, mit dem die ÖBB ihren überregionalen Busreiseverkehr neu ordnen. Mit Fahrplanwechsel im Juni 2001 wird der Busbahnhof Wien Mitte aufgelassen. An seine Stelle treten fünf neue Standorte mit optimaler Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Damit schaffen die ÖBB eine optimale Mobilitätskette, die den gestiegenen Anforderungen Rechnung trägt und auch Postautobusse sowie private und internationale Buslinien berücksichtigt. Durch ein frühzeitiges Umsteigen in innerstädtische Verkehrsmittel verringert sich die Reisezeit für die Fahrgäste, der Busverkehr im städtischen Bereich wird reduziert und verbessert somit die Lebensqualität in der Stadt.****

Die neuen Standorte sind:

- Bahnhof Floridsdorf: Anbindung an das Wiener Schnellbahn- und U-Bahnnetz und diverse Straßenbahnlinien. Der Busbahnhof ist bereits fertig gestellt.

- Kagran: Anbindung an die U-Bahnlinie U1. Der Busbahnhof für Postautobusse ist bereits fertig gestellt.

- Simmeringer Hauptstraße: Anbindung an die Schnellbahn (S 80) bei der neuen Haltestelle Simmering sowie an die neu eröffnete U-Bahnstation der U3. Der Busbahnhof ist in Fertigstellung.

- Invalidenstraße: Anbindung an das Wiener Schnellbahnnetz (S 1, S 2, S 3, S 7) sowie an die U-Bahnlinien U3 und U4. Hier werden drei Busbuchten für nicht auslagerbare internationale Linien eingerichtet.

- Busbahnhof Südtirolerplatz: Anbindung an das Wiener Schnellbahnnetz (S 1, S 2, S 3) und an die U-Bahnlinie U1. Der bestehende Busbahnhof wird völlig neu gestaltet: Neben sechs Ankunfts- und elf Abfahrtsstellen für den regionalen Busverkehr werden für Fernlinien weitere sechs Zu- und Abfahrtshaltestellen eingerichtet. Außerdem wird es 25 Busabstellplätze geben. Dieses Projekt wurde im Dezember 2000 eingereicht, mit den Arbeiten wurde bereits begonnen.

Entlastung des Stadtverkehrs und kürzere Reisezeiten

"Durch dieses neue, dezentrale Buskonzept wird die Zahl der Busfahrten im innerstädtischen Bereich drastisch reduziert. Neben einer kostengünstigeren Betriebsführung erreichen die ÖBB damit außerdem eine Entlastung der Umwelt und des Straßenverkehrs im dicht verbauten Wiener Stadtgebiet," erklärt ÖBB-Vorstandsdirektor für Personenverkehr Dr. Gerhard Stindl . Durch ein Umsteigen auf das hochrangige S- und U-Bahnnetz außerhalb des innerstädtischen Bereiches wird den Fahrgästen die Reisezeit verkürzt. Damit wird ein rascheres Vorankommen im Stadtverkehr unter Einbeziehung der vorhandenen Infrastruktur ermöglicht. Als Termin für den Start der neuen Busbahnhöfe ist der 10. Juni 2001 vorgesehen.

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