Kollross: "Suchtprävention in NÖ mangelhaft!

Der Verbandsvorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich und Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ, Andreas Kollross, nimmt zur Suchtprävention in NÖ Stellung.

"Trotz einiger guter Projekte und der Erhöhung des Budgets, müssen die laufenden Maßnahmen des Landes NÖ als unzureichend kritisiert werden. Nach wie vor ist Suchtprävention nicht wirklich leistbar, da das Land Projekte nur zu einem Drittel finanziert. Die restlichen Mitteln müssen durch private Sponsoren aufgetrieben werden. Es kann nicht sein, dass die Durchführung von Suchtpräventionsprojekten von privaten Geldgebern abhängig ist".

"Zu kritisieren ist auch die einseitige Ausrichtung der Suchtprävention auf personenbezogene Maßnahmen. Noch immer werden süchtigmachende Strukturen in Präventionsprojekten zu wenig berücksichtigt. Gerade jugendfeindliche Strukturen müssen jedoch als Hauptursache von Drogenmissbrauch gesehen werden. Die Sozialistische Jugend fordert daher den Bau von Jugendzentren bzw. Jugendtreffs in allen Gemeinden, den Ausbau der Freizeitinfrastruktur und die Wahlaltersenkung auf sechzehn. Die Arbeit der Fachstelle für Suchtprävention kann die Politik nicht ersetzen, auch wenn die ÖVP davon ausgeht".

"Alle internationalen Studien zeigen, dass Prävention wichtiger als Strafe ist. Letztendlich hängt es von der Politik ab, ob Suchtvorbeugung erfolgreich ist. Als Handlanger der Bundesregierung können sich Pröll und Mikl-Leitner nicht aus der Verantwortung stehlen. Es wirkt daher äußerst lächerlich, wenn die VP NÖ sich als die Schirmherrin der Suchtprävention in NÖ aufspielt", schloss Kollross.

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