Gegen Vernichtung von Arbeitsplätzen und Volksvermögen

Wien (ANG/ÖGB). Die Privatisierung der Austria Tabak tritt nach den Plänen der Regierung in eine entscheidende Phase. Die Gewerkschaft Agrar Nahrung Genuss (A-N-G) weist in diesem Zusammenhang erneut auf die volkswirtschaftlichen Nachteile hin, die der Republik Österreich durch den vorgesehenen Verkauf entstehen.++++

Der Verzicht auf eine Kernaktionärsschaft und der Komplettverkauf des ÖIAG-Anteils von 41,1 Prozent an der Austria Tabak gefährdet das bisher äußerst gesunde Unternehmen in seinen Grundfesten. Bei einem Kauf durch einen internationalen Tabakkonzern ist eine Kündigung der bestehenden Lizenzverträge die logische Folge. Die Produktionsstätten im In- und Ausland sind akut von Schließungen bedroht, auch die Zukunft tausender TrafikantInnen ist gefährdet.

TabakarbeiterInnen wehren sich

Die Beschäftigten der Austria Tabak sehen nicht mehr länger zu, wie ihre Arbeitsplätze aus leichtfertigen und wirtschaftspolitisch unsinnigen Motiven bedroht werden.

Es werden daher morgen Donnerstag ca. zweistündige Betriebsversammlungen an allen 13 Standorten des Konzerns stattfinden, bei denen über die kurzsichtigen Pläne der Bundesregierung informiert und allfällige weitere Maßnahmen beschlossen werden. (hk)

ÖGB, 31. Jänner 2001
Nr. 72

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