ORF -LANDESSTUDIO NIEDERÖSTERREICH LAND UND LEUTE

St. Pölten (OTS) - Ausstrahlung: Samstag, 03. Februar 2001, 16.25 Uhr ORF 2 Wiederholungen: Sonntag, 04. Februar 2001, 01.55 Uhr ORF 2 Donnerstag, 08. Februar 2001, 12.30 Uhr ORF 2 Freitag 09. Februar 2001, 03.00 Uhr ORF 2

Kärntner Rindfleischspezialitäten aus den Nockbergen

Die härter werdende Preissituation auf dem Agrarmarkt macht es für Landwirte immer wichtiger sich zusammenzuschließen. Auch für 10 Rinderbauern in den Kärntner Nockbergen war das einer der Gründe, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen. Seit 5 Monaten leiten sie die Veredelung ihrer Fleischerzeugnisse selbst: in einer eigenen Fleischverarbeitungsanlage der "ARGE Nockfleisch" entstehen Produkte von hoher Qualität: die bekannten Kärntner Hauswürstel oder die Nocksalami. Die Nockalm-Rinder liefern aufgrund der naturnahen Fütterung besonders schmackhaftes Fleisch: Im Sommer weiden die Tiere auf den kräuterreichen Almen, und selbst im Winter werden sie mit Heu von der Bergmahd ernährt. Die natürliche Haltung und Fütterung lassen Krankheiten wie BSE in weite Ferne rücken. Der Erfolg gibt ihnen recht: Absatzschwierigkeiten kennen die Bauern der Arbeitsgemeinschaft nicht.

Energie aus Getreide

Läßt sich Getreide auch als Energierohstoff verwerten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Landwirtschaftliche Fachschule Tulln im Rahmen des Projektes "Energiekorn". Dabei werden die Getreidekörner zum Heizen verwendet. Es gibt auch erste - vielversprechende Versuche, das aus dem Getreide gewonnene Öl als Energierohstoff einzusetzen. Mittlerweile können mit diesem Öl bereits Heizungsanlagen, aber auch Landmaschinen und sogar PKWs betrieben werden. Ehrgeiziges Ziel des Projektes ist es, Getreidesorten zu finden, die einerseits kaum Düngung benötigen, andererseits aber eine möglichst hohe Energieausbeute liefern.

Ökotischler Markus Faißt

Eine gut durchdachte Firmenphilosophie verfolgt ein junger Vorarlberger Tischler aus Hittisau: Markus Faißt hat sich zum Ziel gesetzt, im Sinne eines ökologischen Kreislaufes, nur Hölzer zu verarbeiten, die rund um sein Heimatdorf im Vorderen Bregenzerwald wachsen. Möbel aus Industrieplatten, Importhölzern und Kunststoffen gibt es bei ihm einfach nicht. "Tut mir leid, dann muss es ein anderer machen", mit diesen Worten hat er schon manches attraktive Offert abgewiesen, das Arbeiten gegen seine Linie verlangt hätte. Die Beachtung von Mondphasen, die Einbeziehung lokaler Kleinsägereien und ausgeklügelte Anwendungen der Naturhölzer haben ihn nach sieben Jahren Aufbauarbeit zu einem gefragten Partner moderner Architekten gemacht.

Moderation: Birgit Perl

Redaktion und Rückfragen:
Christa Langheiter
Redaktion Land und Leute
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