Innenministerium mit Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe konfrontiert

Wien (OTS) - In den nächsten Tagen wird ein Aufforderungsverfahren gegen die Republik Österreich in Millionenhöhe eingebracht werden. Grund.: Der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst hat vor einem Jahr einen Geheimerlaß mit einer Warnung vor meiner Arbeit in der Jugendprävention herausgegeben. Der Erlaß ging nicht nur an alle Exekutivdienststellen, sondern auch an die Bundeswirtschaftskammer. Es wurde aber in diesem Erlaß auch angeregt die Oberösterreichischen Schulen zu verständigen - Pech für den Verfasser dieses Erlasses - in Oberösterreich hört man mehr auf den leitenden Oberstaatsanwalt, als auf einen Ministerialrat im Innenministerium. Und dieser kritisierte nur das "Lebenslang". Im übrigen zu mir in einem einstündigen Telefonat mit mir "wolle er meine Arbeit nicht stören". Da mit diesem schon fast einem Jahr dauernden Kampf bereits wieder bei mehr als 100.000 Händlern Schaden in Milliardenhöhe zustande kam, ist anzuregen, daß alle, die durch Ladendiebstahl Schaden erlitten haben, Schadenersatz beim Innenminister einbringen. Der § 25 des Sicherheitspolizeigesetzes besagt, daß der Innenminister bzw. der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst private Initiativen zu unterstützen hat. In diesem besondern Fall wären auch noch vier Länderkammern und Landesschulräte dem Vorhaben positiv gegenüber gestanden und hätte mitfinanziert. Zahlreiche Schreiben an den Innenminister und seine Mannen haben nichts genützt - er ist ein "Steher" - es ist ja auch nicht sein Geld, was gestohlen wird. Auch nicht das seiner Mannen. Es ist ja "nur" das Geld derer, die er schützen soll. Das Geld der Bürger. Und warum das alles, werden alle fragen?

1.) Behaupte ich, daß wenn ein Jugendlicher erkennungsdienstlich behandelt wird so mit Fingerabdrücken und Fotos, er sein ganzes Leben in der sogenannten Verbrecherkartei gespeichert ist. Das wird vom Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst als Lüge hingestellt.

2.) Wird immer wieder als Vorwand genommen, daß ich behauptet hätte, der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst in Wien würde mit mir zusammenarbeiten. Die Wahrheit ist, daß der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst Oberösterreich 3000 meiner Folder verteilt hat und sie mit "plus - minus" als gut befunden hat. In Österreich, das ja keine Diktatur und auch kein Polizeistaat ist! ( wenn die Gerichte einmal eingreifen) hat jedoch in dieser Präventionsarbeit bei Jugendlichen nur einer zu reden. Min.-Rat Brenner, wenn der NEIN sagt, hat jeder danach sich zu richten. Eigene Meinung dürfen die einzelnen Polizeidienststellen nicht haben - und wenn ja, wie in O.Ö., - werden sie mittels Erlaß zurückgepfiffen. Man könnte meinen, daß der Oberösterreichische Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst, verdiente Offiziere, die im Leben stehen, viel dümmer sind, als dieser Mag. Brenner. Und der Innenminister? - Er tut, was er immer tut, wenn es unangenehm ist - er schweigt. - Aber, vergessen wir nicht! - Es geht um einen jährlichen Schaden von rund sieben Milliarden Schilling - da hilft nur handeln und nicht schweigen. Und:
wenn der Wiener Min.-Rat Mag Brenner schon so gut und allwissend ist muß die Frage gestattet sein:

"Wieso steigt der Schaden immer mehr und wird immer größer, wenn sie Herr Mag. Brenner es so gut wissen, wie es geht?"

Und noch als zweites:

Wenn mein Konzept so schlecht ist, daß man davor warnen muß, warum stellt dann der Innenminister am .... dieses mein Konzept im wesentlichen als seines bzw. seine Idee vor? siehe www.ladendiestahl.at

Österreich ist anders - besonders im Wiener Innenministerium - da wird nicht der Dieb verfolgt, sondern der, der den Dieb verfolgt. Jetzt wissen wir wenigstens, warum man so wenig erwischt.

Um der Wahrheit der Ehre zu geben - ich kenne einige Exekutivorgane die mehr als sich auch in der Freizeit hineinsteigern. Die zwar mit mir nicht arbeiten dürfen aber - letztens sagte er wieder einer zu mir: reden kann mir keiner verbieten!

Und hier meine Damen und Herren aus den Medien ist Ihre Hilfe gefragt. Organisieren Sie ein öffentliche Diskussion mit allen Beteiligten, damit die Herren im Innenministerium endlich Farbe bekennen müssen. Jugendarbeit geht uns alle an- auch Ihre Kinder sind gefährdet - ob die eines Ministers, Gen.-Dir. - Nationalrates (Ich habe vor Jahren einen Fall gehabt, der Vater saß sogar im Justizausschuß) für diese alle arbeite ich - und ich habe einige Erfahrung, nach persönlichen Kontakt mit 30.000 Schülern.

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Kurt Boschofsky
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