90 Minuten Spielfilm passen auf eine CD: DivX;-) - "MP3" für Videofilme

Wien (OTS) - Mit der ominösen Bezeichnung DivX;-) lehrt das Internet nach der Musik- nun auch die Video- und DVD-Industrie das Fürchten. Mit DivX;-) ist es möglich, einen Film in sehr guter Video-und Tonqualität auf eine handelsübliche CD-ROM zu schreiben. Aber das allein macht nur den halben Anreiz aus. Die wichtigste Zutat, um im Internet ein Erfolg zu werden, lautet: es ist nicht legal. GEWINN machte die Probe aufs Exempel. Das Testfazit: Alles erinnert noch an die Anfänge von MP3. Die Adressen zum Download der dafür notwendigen Software ändern sich genauso oft, wie jene Seiten, auf denen es Filme zum Laden gibt. Mit einem Breitbandzugang ist so ein Film über Nacht aus dem Internet heruntergeladen. Das Encoden dauerte am Testsystem mehr als einen Tag und ist das zeitaufwändigste am ganzen Test. Aber man kann sicher sein, dass es in Zukunft Programmversionen geben wird, die das schneller erledigen werden. Womit DivX;-) das Potenzial besitzt, genauso wie einst MP3 in der Musik zum Schrecken der Filmindustrie zu werden.

Die aktuellen Ost-Gehälter 2001

Polen sind Topverdiener

Vorbei sind die Zeiten, wo die Personalkosten kaum der Rede wert waren. Jetzt müssen die Firmen tief in die Tasche greifen, wenn es darum geht, Führungspositionen im Osten mit Einheimischen zu besetzen. Im GEWINN-Interview erklärt Jacques Mertzanopoulos, Personalberater bei Arthur Hunt: "Zwischen einer polnischen, tschechischen oder ungarischen Führungskraft und einer österreichischen ist praktisch kein Unterschied mehr." Wie im Westen ist der Unterschied zwischen Old und New Economy auch im Osten frappierend groß. Mertzanopoulos: "Ein E-Business-Spezialist verdient absolut gesehen im Osten das Gleiche wie im Westen. Relativ gesehen verdient er aber im Osten um Eck- und Zinshäuser mehr als sein Mitbürger in der Old Economy."

Die aktuellen Ost-Gehälter

Durchschnittliches Jahresbruttogehalt in EURO (+/- max. 15%) für lokale Führungskräfte in internationalen Konzernen bzw. Joint Ventures

Position Bulgarien Kroatien Polen Rumänien Russland

Geschäftsführer* 13.000,- 62.000,- 105.000,- 40.000,- 41.000,- Marketing- und
Vertriebsmanager* 9.400,- 54.000,- 72.800,- 27.000,- 22.000,- Leiter Finanz-
und Rechnungswesen 12.000,- 38.000,- 78.400,- 30.000,- 35.000,- Human Resources
Manager 9.500,- 34.000,- 41.000,- 21.000,- 19.800,-EDV-Manager 8.000,- 6.000,- 51.000,- 21.500,- 16.700,-Leiter Produktion 11.000,- 37.000,- 57.000,- 28.000,- 21.000,- Chefsekretärin 5.100,- 15.000,- 13.400,- 8.000,- 10.000,-

Position Slowakei Slowenien Tschechien Ungarn Geschäftsführer* 66.000,- 51.500,- 78.000,- 71.000,- Marketing- und
Vertriebsmanager* 33.000,- 41.000,- 46.000,- 47.300,- Leiter Finanz-
und Rechnungswesen 29.500,- 36.500,- 43.100,- 38.500,- Human Resources
Manager 21.000,- 34.000,- 35.000,- 35.000,-EDV-Manager 20.700,- 36.500,- 45.800,- 24.800,-Leiter Produktion 25.000,- 41.400,- 46.500,- 28.500,- Chefsekretärin 11.400,- 13.700,- 13.100,- 13.200,-

*) Die Gehälter für Geschäftsführer sowie Marketing- und Vertriebsmanager inkludieren Fixgehalt plus Erfolgsvariable. Quelle:
Arthur Hunt Human Resources Consulting

Die Büromieten in Budapest, Prag und Warschau pendeln sich auf Wiener Niveau ein

Preissturz bei Ost-Büros

Auf der Projektliste von GV Almmoconsult kostet ein Quadratmeter Büro in Bratislava monatlich 145 bis 215 Schilling. Der Soravia-Ostexperte Thomas Seikmann sieht laut einem GEWINN-Bericht das Zentrum von Bratislava hinsichtlich der Geschäftslokalmieten auf gleichem Niveau wie Wien. Grund für die vergleichsweise hohen Mieten ist hier das knappe Angebot an modernen Flächen. In den anderen Reformländern sind mit dem größeren Angebot an modernen Flächen auch die Preise gesunken und gehen weiter zurück. CA-Immobilien-Anlagen-AG Vorstand Wolfhard Fromwald erwartet sich, "dass Büros in Budapest und Prag und vielleicht mit einer kleinen Verzögerung auch in Warschau bald nur noch so viel kosten wie in Wien". Anders ist die Lage derzeit noch in Bukarest und Sofia. Diejenigen, die seinerzeit in Budapest und Prag auf Jagd nach freien Baugrundstücken waren, suchen heute in Rumänien und Bulgarien nach geeigneten Plätzen. In Bukarest liegen die Monatsmieten pro Quadratmeter zum Teil noch bei umgerechnet über 300 Schilling. Ein Investor, der hier kauft, erwartet sich nicht Renditen um, sondern weit über zehn Prozent.

Schneekanonen haben in der Skitourismus-Branche ausgedient

Jod lässt es schneien

Vier Ski-Ressorts in Colorado verlassen sich laut dem Magazin GEWINN nicht auf die Launen der Natur, sondern verwenden sechs Fuß lange, fest auf dem Boden stehende Generatoren (gasbetriebene Brenner), die Silber-Jodid zerstäuben und dieses dann direkt in die Wetterfronten schicken. Die Jodid-Kristalle werden dabei zu Kristallisationskeimen für die Schneeflocken, die daraus entstehen. Die Generatoren befinden sich rund 40 Meilen von ihrem feuchten Ziel entfernt. Es dauert ungefähr 30 Minuten, bis die erhitzten Jodid-Kristalle die Wolken erreichen und aufgrund dessen Schneeflocken auf die Köpfe der glücklichen Skifahrer schneien, die Qualität entspricht der von natürlich entstandenem Schnee.

Uni-Absolventen beim Gehalt noch knapp vor Fachhochschülern

Mag. Dr. oder FH?

Was bringt mehr? Eine Fachhochschule oder eine Akademikerausbildung. Sogar Fachleute wie prominente Personalberater und Personalchefs sind sich laut der jüngsten Ausgabe des GEWINN nicht einig. Beides habe Vor- und Nachteile, die einen schwören auf den Punch der FHs, die anderen wiederum auf die Rund-um-Ausbildung einer Universität. Beim Gehaltsvergleich nach drei Jahren Praxis liegt die Universität aber doch noch knapp vor der Fachhochschule (siehe Tabelle).

Gehaltsvergleich nach drei Jahren Praxis: Uni knapp vor FH (durchschnittliche Monatsgehälter brutto inklusive Prämien und Bonifikationen)

Position Universität Fachhochschule

Marketing- bzw.
Product-Manager 34.000,- bis 38.000,- 35.000,- bis 40.000,-Sales-Manager 35.000,- bis 45.000,- 35.000,- bis 43.000,- Finanz- und
Rechnungswesen 40.000,- bis 50.000,- 35.000,- bis 45.000,-Controlling 45.000,- bis 55.000,- 40.000,- bis 47.000,-Produktionstechnik 45.000,- bis 50.000,- 40.000,- bis 48.000,-Human Resources 40.000,- bis 47.000,- 38.000,- bis 43.000,- Export-Manager 40.000,- bis 45.000,- 40.000,- bis 50.000,-

Quelle: Arthur Hunt Consulting

Das "Schnee-Modell" perfektioniert die private Pensionsvorsorge:

130.000 Schilling Einsatz, 180.000 Schilling Jahresrente

Und es gibt sie doch noch, die private Pension, die der Finanzminister mitzahlt! Man spart mit einer Lebensversicherung auf die spätere Rente an, und der Finanzminister erspart einem einen großen Teil der Prämie. Laut dem Wirtschaftsmagazin GEWINN finanziert man sich die Privatrente beim "Schnee-Modell" großteils über Kredite und setzt die Zinsen dafür als Werbungskosten ab. Wobei der Steuervorteil erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von einer Million Schilling voll zum Tragen (darunter funktioniert es aber grundsätzlich genauso, auch für jeden Lohnsteuerzahler). Das ganze, aus Deutschland stammende und nun auch in Österreich angebotene Modell ist ein wenig kompliziert, denn es besteht aus zwei Lebensversicherungen, einem Kredit und der Steuerbegünstigung durch den Finanzminister. Läuft alles wie geplant, bleibt - gerechnet am Beispiel eines 44-jährigen Mannes mit Grenzsteuersatz von 50 Prozent - unter dem Strich

  • eine einmalige Zahlung von 88.873 Schilling am Beginn,
  • eine monatliche Einzahlung von 234 Schilling für 15 Jahre,
  • nach 15 Jahren erhält man einmalig einen Betrag von 1.139.723 Schilling ausbezahlt,
  • eine jährliche (zu versteuernde) Pension von 180.000 Schilling.

Fleischerzeuger Karl Schinhofer gegen AMA-Gütesiegel:

"Dort wissen einige nicht, wie man Ferkel macht."

Die BSE-Hysterie und der jüngste Schweineskandal kratzt auch an der Glaubwürdigkeit des AMA-Gütesiegels. Nachdem Mitarbeiter der Agrarmarkt Austria das AMA-Gütesiegel ("95 Prozent des Handels sind Mitglied", so Marketing-Mann Andreas Steidl) in der Öffentlichkeit bereits mit Aussprüchen wie "Wir können ja nicht hinter jedes Schwein einen Kontrolleur stellen" nicht gerade geglänzt haben, wirft ihnen nun Karl Schirnhofer, Fleischerzeuger und -verkäufer (über 180 Verkaufsstellen in Zielpunktfilialen) sogar vor, dass "einige sogenannte Manager dort ja nicht einmal wissen, wie man junge Ferkel macht". Wie auch immer, in der neuesten Ausgabe des GEWINN spricht er von seinen Plänen, die einen "richtigen Mutter-Kind-Pass für Rinder" einzuführen. "Nicht nur für die Fütterung, auch wenn der Arzt kommt und irgendetwas spritzt, wollen wir das wissen. Über 200 vorwiegend steirische Bauern machen laut Schirnhofer bereits mit. "In der zweiten Februarwoche werden wir auch ein Schweinerückmeldungssystem vorstellen, das wir aus Deutschland geordert haben. Das beginnt beim Bauern samt Futterprobenziehungen, Stallordnung etc. bis hin zur Schlachthofbewertung und allen Mängeln, die beinhaltet sein können. Der Bauer bekommt nicht nur eine Rechnung von uns, sondern eine Mängelauswertung, die er zu beheben hat, sonst ist er nicht mehr unser Bauer."

Fellners kaufen um 550 Millionen Schilling Bürohaus in Simmering

Der GEWINN berichtet in der jüngsten Ausgabe, dass die Fellner Medienprojekte GmbH, im Besitz der Zeitungsherausgeber Wolfgang und Helmuth Fellner, die Alpha Factory in Wien-Simmering gekauft hat. Der Preis: 549,6 Millionen Schilling, inklusive Steuer. Der Vertrag wurde bereits Ende November unterschrieben, aber erst jetzt auch im Grundbuch eingetragen. Die Tatsache, dass fast das komplette Gebäude langfristig vermietet ist, lässt darauf schließen, dass hauptsächlich Anlageüberlegungen für den Kauf ausschlaggebend waren. Zudem ist die Fellner-Verlagsgruppe erst vor kurzem vom Galaxie-Bürohaus in den Generali-Tower an der Taborstraße übersiedelt. Vonseiten des Verlags wollte man jedenfalls keine Auskunft zu dem Kauf geben.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Gewinn
Tel.: (01) 521 24/0

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GWW/OTS