Angewandte Forschung verstärkt für Klein- und Mittelbetriebe einsetzen

Schausberger warnt vor Zentralisierung in der Forschungspolitik

Salzburg (OTS) - Die sehr begrüßenswerte
Technologie- und Forschungsoffensive der
Bundesregierung müsse in enger Koordination und
Absprache mit den Forschungsinitiativen der
Bundesländer durchgeführt werden. Dies forderte heute,
Montag, 29. Jänner, Salzburgs Landeshauptmann Dr.
Franz Schausberger beim dritten "Reformdialog für
Österreich" in Wien.

Es dürfe auf keinen Fall zu einer Zentralisierung in
der Forschungspolitik und im Einsatz der zur Verfügung
stehenden sieben Milliarden Schilling kommen.
Landeshauptmann Schausberger verwies darauf, dass die
Bundesländer in den vergangenen Jahren ihren Einsatz
für Forschung und Entwicklung beträchtlich gesteigert
haben und daher die Forschungsstrategie zwischen Bund
und Ländern besser abzustimmen ist, um einen möglichst
sinnvollen und zielorientierten Einsatz der
öffentlichen Gelder zu gewährleisten. Dabei ist auf
die spezifischen Stärken der einzelnen Bundesländer
besonders Rücksicht zu nehmen.

Schausberger schlug vor, dass der neu geschaffene Rat
für Forschungs- und Technologieentwicklung in seinen
Überlegungen zum Einsatz der von der Bundesregierung
zur Verfügung gestellten Gelder die Bundesländer
intensiv einbeziehe. Sehr begrüßenswert sei die
Absicht der Bundesregierung, die zusätzlichen
Forschungsgelder vor allem auch bei der angewandten
Forschung für die Klein- und Mittelbetriebe
einzusetzen, da diese im verschärften Wettbewerb nur
durch verstärkte Forschung und Entwicklung bestehen
können werden, erklärte Landeshauptmann Dr.
Schausberger.

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