Prammer: Haubner verkauft Katze im Sack

Wien (SK) "Hier wird bewusst propagandistische Fehlinformation betrieben", monierte SPÖ-Frauenvorsitzende Barbara Prammer heute zur Kindergeld-Tour von FPÖ-Landesrätin Ursula Haubner. "Noch keine einzige Mutter und noch kein Vater hat bisher das ominöse Kindergeld erhalten und Ursula Haubner trägt bei Informationsveranstaltungen vor Frauen Dinge vor, über die sich die Regierung noch streitet." Die Vorsitzende der SPÖ-Frauen forderte Haubner daher zur Beendigung der Desinformations-Kampagne und die Regierung zur Vorlage eines Gesetzesentwurfes auf. ****

Es sei "unfassbar", wenn Ursula Haubner den Müttern in Oberösterreich erkläre, dass Frauen, die ihr Kind im Juli 2000 geboren hätten bereits bezugsberechtigt wären - wie einer Einladung zu einer dieser Vortragsveranstaltungen mit Landesrätin Ursula Haubner zu entnehmen ist. "Das ist schlicht und einfach unseriöser und billiger Nepp", erklärte Prammer und verwies darauf, dass die Koalitionsparteien bei entscheidenden Fragen bezüglich des Kindergelds wie die Bezugsdauer, die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, oder die Zuverdienstgrenzen immer noch völlig uneins wären. "Wenn Haubner wirklich an den Frauen liegt, soll sie sich für ein modernes Karenzrecht einsetzen, anstatt Frauen etwas zu versprechen, das noch gar nicht existiert", so Prammer abschließend. (Schluss) se/mm

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