Post will ländliche Zustellung reduzieren!

Seniorenbund protestiert bei Verkehrsministerin!

Wien (OTS) - Gegen die Ankündigung der Post ihren flächendeckenden Zustelldienst einzuschränken erhebt der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes LH-Stv.a.D Stefan Knafl, scharfen Protest. In einem Schreiben an die Frau Bundesministerin für Verkehr Dr. Forstinger stellt Knafl fest: " Es ist nicht zu akzeptieren, daß die Nahversorgung vor allem in den ländlichen Regionen damit weiter ausgedünnt und die ländlichen Bewohner zu Postkunden zweiter Klasse degradiert werden soll."

Der vorliegende Entwurf einer neuen Post-Universaldienstverordnung sieht vor, Haushalte, die weiter als 5 km vom nächsten Zustellpostamt entfernt sind. nicht mehr direkt zu beliefern. Die Post soll in Zustellkästen deponiert werden, von denen sich die Postkunden ihre Post selbst abholen müssen. Der Bundesvorstand des Österreichischen Seniorenbundes sieht darin eine gravierende Benachteiligung vor allem für Senioren. Ebenso aber auch eine Ungleichbehandlung von Land- und Stadtbewohnern. Knafl ersucht in seinem Schreiben Frau Minister Forstinger den Verordnungsentwurf im Interesse der Senioren und der ländlichen Bewohner umzuarbeiten. "Einen Mindeststandard an Versorgung kann man wohl mit Recht von der Post erwarten, erklärte Knafl.

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