Gewerkschaft KMSfB bestellte geschäftsführenden Vorsitzenden

Prof. Fritz Peschke folgt zurückgetretenem Ernst Körmer

Wien (KMSfB/ÖGB). Prof. Fritz Peschke, Präsident der Sektion Bühnenangehörige, wurde am 25. 1. 2001 vom Präsidium der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (KMSfB) mit der Führung der Geschäfte als geschäftsführender Vorsitzender betraut. Dies war erforderlich geworden, nachdem Vorsitzender Ernst Körmer, der sich bereits seit vergangenem Sommer hatte vertreten lassen, am 11. 1. 2001 aus privaten Gründen zurückgetreten war. Bei der Abstimmung im Präsidium der Gewerkschaft erhielt Peschke mit 6 von 9 Stimmen die erforderliche 2/3-Mehrheit. Wahrscheinlich wird noch vor dem nächsten ordentlichen Gewerkschaftstag (Juni 2002) ein außerordentlicher Gewerkschaftstag zur Neuwahl eines Vorsitzenden abgehalten werden.++++

Prof. Peschke ist "Gewerkschafter seit meinem 16. Lebensjahr",
seit 1994 einer der stellvertretenden Vorsitzenden der Gewerkschaft KMSfB sowie Präsident der Sektion Bühne, wo er dem allzu früh verstorbenen Schauspieler Prof. Rudolf Strobl nachfolgte. Der ebenso engagierte wie impulsive Peschke ist Christgewerkschafter, 57 Jahre alt, Mitglied des Staatsopernchors und Zentralbetriebsratsvorsitzender der Bundestheater-Holding, wo ihm sein erlernter Beruf als Industriekaufmann sehr zustatten kommt.

Der neue geschäftsführende KMSfB-Vorsitzende unterstrich unmittelbar nach seiner Wahl seinen Willen zur Gemeinsamkeit und zum Erhalt der Eigenständigkeit dieser Gewerkschaft. (aw)

ÖGB, 29. Jänner 2001
Nr. 67

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