Kadenbach: Der Kindergeldschmäh

Niederösterreich (SPI) "Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Mit ihrer Aussage "Nie sei daran gedacht gewesen, den Kinderscheck zusätzlich zum Karenzgeld auszuzahlen" hat LHStv. Liese Prokop in der letzten Landtagssitzung den Offenbarungseid über eine dramatische Verschlechterung in der Familienförderung abgelegt", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach.

"Mit dem Kinderscheck bleibt den Familien unterm Strich weniger als ohne diesen Wahlkampfschmäh. Nicht nur das Karenzgeld wird von der blau/schwarzen Bundesregierung dadurch gestrichen, der Kinderscheck gilt auch nur für ein Kind", stellte Kadenbach fest.

"Die Familien und Frauenpolitik ist in dem Jahr von blau/schwarz von frauenfreundlich und fortschrittlich auf rückschrittlich und frauenfeindlich umgeschwenkt. Die Änderung im Familienrecht -gemeinsame Obsorge als Regelfall nach der Scheidung - führte für viele Frauen und Kinder zu einer dramatischen Verschlechterung. Bei vielen Scheidungen werden die Frauen genötigt auf Alimente zu verzichten um für das Kind alleine entscheiden zu können. Zu all dem schweigt die VP-NÖ. Wer laufend im Nationalrat mit seinen MandatarInnen unsoziale und ungerechte Beschlüsse fast und die Parteifreunde in der Bundesregierung nicht zur Ordnung ruft, der will mit dem "Sager" von der "Insel der Menschlichkeit" den NiederösterreicherInnen Sand in die Augen streuen. Pröll und die VP-NÖ sind voll mitverantwortlich für all diese Verschlechterungen", so die Geschäftsführerin der SPÖ-NÖ GGR Karin Kadenbach. sw

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