ÖGB-Csörgits: Unterstützung für "FIT - Frauen in die Technik"

Barrikaden für technikinteressierte Mädchen abbauen

Wien (ÖGB). Von Montag bis Donnerstag dieser Woche veranstaltet
der Verein Sprungbrett bereits zum viertenmal Informationstage für Schülerinnen höherer Schulen - dieses Jahr unter dem Motto "FIT -Frauen in die Technik". Dabei lernen die Mädchen verschiedene Institute der Technischen Universität Wien (TU Wien) kennen, besuchen Workshops zur persönlichen Karriereplanung und bekommen Kontakt zu Frauen, die sich bereits für eine berufliche Laufbahn im Technikbereich entschieden haben. Zu den UnterstützerInnen des Projektes zählen auch die ÖGB-Frauen.++++

Nach wie vor werden bei der Berufsentscheidung von Mädchen die persönlichen Fähigkeiten zu wenig berücksichtigt. "Es ist sehr wichtig den Schülerinnen Ausbildungsalternativen zu traditionellen Frauenberufen anzubieten. 'FIT' macht ihnen Mut und Lust, sich in einen bisher von Männern dominierten Bereich vorzuwagen", bekräftigt Renate Csörgits, Vorsitzende der ÖGB-Frauen und ÖGB-Vizepräsidentin die Ziele des Vereins Sprungbrett.

Gerade der wachsende IT-Sektor bietet Frauen gute
Aufstiegschancen und die Möglichkeit ihre Qualifikationen in einer gut bezahlten Branche einzusetzen. Csörgits begrüßt vor allem, dass ‚FIT‘ den Kontakt zwischen den Schülerinnen und Frauen, die sich bereits für technische Fächer entschieden haben, ermöglicht: "Wenn die Mädchen sehen, dass es schon zahlreiche Informatikerinnen oder Maschinenbauerinnen gibt, fällt es ihnen leichter, sich eine berufliche Laufbahn in der Technik auch selbst zuzutrauen."

Derzeit beträgt der Frauenanteil an der TU Wien bei den Studierenden 21 Prozent, bei den Lehrenden 14 Prozent. "Wir begrüßen 'FIT' als Initiative, die Mädchen dazu ermutigt, eine nichttraditionelle Berufsentscheidung zu treffen. Berufliche und finanzielle Unabhängigkeit können Frauen nur erreichen, wenn sie möglichst gut qualifiziert sind. Technische Berufe waren vielleicht bisher eine Männerdomäne - das wird sich in Zukunft sicher ändern", so Csörgits abschließend. (hk)

ÖGB, 29. Jänner 2001
Nr. 64

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