Onodi: Verstärkte Kontrollen in Österreichs Tierzuchtbetrieben

St. Pölten, (SPI) - "Die in den letzten Wochen bekanntgewordenen Zustände in so manchen österreichischen Tierzuchtbetrieben zeigen ein Bild des Schreckens. Nicht nur die Fälle von Verwendung illegaler wachstumsfördernder Medikamente, sondern auch die Zustände in hygienischer und veterinärmedizinischer Sicht sind nicht dazu angetan, die massive Verunsicherung bei den Konsumenten, was die Erzeugung von Fleisch- und Wurstwaren in Österreich betrifft, zu zerstreuen. Letztlich kommen die heutigen Forderungen nach Verschärfung der Kontrollen um Jahre zu spät - denn nach Berichten der Nachrichtenmagazine ‚Profil‘ und ‚Format‘ in ihren neuesten Ausgaben sind die Zustände bereits seit Jahren bekannt", kritisiert SPNÖ-Gesundheits- und Konsumentenschutzsprecherin und Zweite Präsidentin des NÖ Landtages, LAbg. Heidemaria Onodi, die aufgedeckten Verfehlungen.****

"Was die Konsumenten besonders empört ist die Tatsache, dass diese Zustände bekannt, ja vielfach sogar aufgedeckt und angezeigt wurden, ohne dass konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Bedingungen in der Tierzucht eingeleitet wurden. Wenn berichtet wird, dass landwirtschaftliche Funktionäre ihre Bauern sogar angehalten haben, sich möglichst jeder Kontrolle zu entziehen, so wirft sich hier die Frage nach der politischen Verantwortung für diese Zustände auf. Letztlich können die Konsumenten, was die gesundheitliche Unbedenklichkeit landwirtschaftlicher Fleischerzeugnisse und die artgerechte Aufzucht betrifft, erst dann wieder Vertrauen gewinnen, wenn die Kontrollen aus dem Verantwortungsbereich der Landwirtschaft selbst herausgelöst werden und unabhängigen Stellen, wie beispielsweise der Lebensmittelkontrolle, überantwortet werden. Das derzeitige System gefährdet die Gesundheit der Menschen - ein alarmierender Zustand, der nicht toleriert werden kann", so die SP-Politikerin abschließend.
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