Zierler zu Van der Bellen: Wolf im Schafspelz

Eine Stunde verbale Worthülsen und Ablenken von der "Natur der Grünen"

Wien, 2001-01-28 (fpd) - Als "entlarvenden Beweis gesteigerter Politschizophrenie" bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler den Auftritt von Grünen-Chef Van der Bellen in der Pressestunde.****

"Was nicht zur Van der Bellenschen Fassade des honorig-besonnenen Professors paßt, wird geleugnet oder verniedlicht. Die Grünen sind federführend an den Demonstrationen beteiligt, zuletzt beim Aufruf zur Demonstration beim Neujahrtreffen der Freiheitlichen in Wien. Van der Bellen kann sich hier nicht so ohne weiteres "abputzen" und sich auf die Zivilgesellschaft ausreden", kritisierte Zierler. Außerdem messe der Grünen Chef ganz unverhohlen mit zweierlei Maß. Einerseits gehe er nach wie vor mit Halbwahrheiten über Justizminister Böhmdorfer "hausieren", andererseits entschuldige er eigene Aussagen ganz salopp mit "persönlicher Befindlichkeit". "Die gewalttätigen Aktionen seines Parteifreundes Joschka Fischer fallen für Van der Bellen überhaupt nur unter " Ausübung des Demonstrationsrechts", kritisierte Zierler.

Sämtlichen konkreten inhaltlichen Fragen sei der Grünen Chef unter dem Deckmantel der Zurückhaltung konsequent ausgewichen. Das hätten auch seine hilflosen nichtssagenden Antworten auf Fragen zur Wahl in Wien gezeigt. "Die Kritik an der SPÖ-Wien ist bloße Makulatur. Langer Rede kurzer Sinn: Wien droht ein rot-grünes Chaos. Denn hinter dem ‚ach-so-konsensualen‘ Professor stehen schließlich aggressive Grüne wie Pilz oder Petrovic", so Zierler abschließend. (Schluß)

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