500.000 Schilling für Erdbebenopfer in Indien

Wien (OTS) - Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) stellt aus seinem Katastrophenhilfe-Fonds eine halbe Million Schilling als Soforthilfe für die Opfer des jüngsten Erdbebens in Indien zu Verfügung.

"Mit unserer Soforthilfe können Lebensmittel, Decken und Medikamente gekauft und sofort an die Betroffenen verteilt werden. Seitens des ÖRK ist unser Mitarbeiter Günter Stummer auf dem Weg nach Indien, um in einem internationalen Rotkreuz-Team mitzuarbeiten. Vor allem die Beurteilung der lokalen Trinkwassersituation ist Stummers Aufgabe.", so der Rotkreuz-Sprecher Bernhard Jany.
Stummer war bereits im Vorjahr in der Bebenregion Ahmadabad tätig, als das Land unter einer Dürrekatastrophe litt.

"Wir haben die Trinkwassser-Spezialisten unserer ERU-Einheiten (Schnelleinsatzgruppen) in Bereitschaft versetzt. Sollte wir eine Anforderung durch das Internationale Rote Kreuz erhalten, so können wir raschest in das Krisengebiet aufbrechen", Jany weiter.

Mittlerweile werden nach indischen Angaben bis zu 20.000 Opfer befürchtet.
"Sorge bereitet uns auch die drohende Seuchengefahr, da noch nicht alle Bebenopfer geborgen wurden. Es kann zu einer Verseuchung des Grundwassers kommen. Die Rotkreuz-Feldspitäler arbeiten rund um die Uhr, um die hohe Anzahl der Verletzten - derzeit ca. 30.000 Personen - zu versorgen", weiß Jany.

Das ÖRK ersucht dringend um Spenden, PSK 2345.000 Kennwort "Indien".

Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle

Mag. Bernhard Jany
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28.01.01
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