Schabl: Straßenbau gerät im Süden Niederösterreichs völlig unter die Räder

Aufgrund neuerlicher Kürzungen können nicht einmal die gravierendsten Mängel behoben werden; massive Verschlechterung der Verkehrssicherheit droht

St. Pölten, (SPI) - "Was den Straßenbau im südlichen Niederösterreich angeht, wird die Situation immer prekärer. Während das Industrieviertel bereits in den letzten Jahren stark vernachlässigt wurde, gerät der Straßenbau der Region nun völlig unter die Räder. Bereits zum zweiten Mal in einer Folge wurden die notwendigen Geldmittel gekürzt. In vergangenen Jahren hat die Straßenbauabteilung 4 in Wiener Neustadt 150 bis 200 Millionen Schilling für den Straßenneubau und die Erhaltung zugeteilt bekommen. Im heurigen Jahr soll man das gleiche mit 63 Millionen Schilling bewerkstelligen. Mit diesem Geld allerdings muss auch der gesamte Winterdienst abgewickelt werden. Seit geraumer Zeit können, Landes-, Bundesstraßen und vor allem auch Autobahnen nicht mehr saniert werden, von der Errichtung neuer Straßen kann nur mehr geträumt werden", kritisiert der Badener SP-LAbg. Emil Schabl die drastischen Einsparungen am Straßenbausektor.****

Die logischen Konsequenzen sind, dass immer mehr Baumaßnahmen auf unbestimmte Zeit aufgeschoben werden. "Einige Straßen werden einem Schweizer Emmentaler immer ähnlicher. Zahlreiche Abschnitte auf der Südautobahn zwischen Oeynhausen und dem Wechsel sind bereits älter als zwei Jahrzehnte. Auch die B 18 ins Triestingtal befindet sich in einem bedenklichen Zustand. Kilometerlang weist die Bundesstraße knöcheltiefe Spurrinnen auf. Während die Autofahrer am laufenden Band mit neuen Abgabenerhöhungen konfrontiert werden, läßt man das Straßennetz verkommen. Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll ist aufgefordert, den Straßenbau in NÖ nicht verkümmern zu lassen und seine Parteikollegen im Bund zur Besinnung zu bringen. Denn besonders fahrlässig ist es, wenn auch noch die Verkehrssicherheit durch die Kürzungsmaßnahmen leidet", betont LAbg. Schabl.
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