ÖH lehnt Studienplatzbewirtschaftung vehement ab

Wien (OTS) - "Studienplatzbewirtschaftung widerspricht völlig dem Konzept einer Bildungs- und Wissenschaftgesellschaft", kritisiert ÖH Vorsitzender Martin Faißt, den Vorschlag der ÖVP Bildungssprecherin. Um den Studierenden auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Ausbildung an den Universitäten sichern zu können, fordert die ÖH eine umfassende Reformierung der Universitäten. Dezidiert abgelehnt wird von der ÖH, die Einführung eines numerus clausus sprich einer Studienplatzbewirtschaftung.

"Die Zeiten, dass vom Studium im klar definierte Berufsfelder gewechselt wird sind vorbei", kritisiert ÖH Vorsitzender Martin Faißt, den Vorschlag von Gertrude Brinek. Der Mangel an Fachkräften im IT Bereich und der Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst 1996, der eine großes Arbeitsfeld für Juristen gesperrt hat, sind die besten Beispiele dafür, dass es nicht möglich ist auf Jahre voraus abzuschätzen, welche Veränderungen sich bei den Jobangeboten ergeben.

Die Regierung hat schon bei den Studiengebühren gezeigt, dass sie im Bildungsbereich keinen Blick für die Zukunft hat, wenn jetzt wirklich über Studienplatzbewirtschaftung diskutiert wird, versagt sie völlig.

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