Glawischnig: Waneck bestätigt volle Privatisierung der Lebensmittel-Kontrolle

Grüne strikt gegen Auslagerung - Lebensmittelqualität ernsthaft gefährdet

Wien (OTS) - Massive Kritik an der jetzt definitiv geplanten Privatisierung der Lebensmittelkontrolle übt Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen. Gesundheitsstaatssekretär Waneck hat gestern auf Anfrage der Grünen im Gesundheitsauschuß offengelegt, daß die geplante 'Agentur für Ernährungssicherheit' in Form einer GesmbH, also einer privaten Gesellschaft realisiert werden soll, was einer völligen Privatisierung gleichkommt. "Angesichts der BSE-Krise und des Schweineskandals ist die geplante Auslagerung der Kontrolle ein Schlag ins Gesicht der verunsicherten KonsumentInnen", kritisiert Glawischnig. Die Umweltsprecherin spricht sich strikt gegen eine Auslagerung der Lebensmittelkontrolle aus. "Die Lebensmittelqualität wäre ernsthaft gefährdet." Sowohl die EU als auch der Rechnungshof haben zudem dringend von einer Ausgliederung abgeraten. Aus diesem Grund haben die Grünen gestern im Gesundheitsauschuß einen entsprechenden Antrag der Regierungsparteien abgelehnt.

In diesem Antrag war auch noch eine Aufforderung enthalten, daß die EU ein generelles Verbot für antibiotische Leistungsförderer in der Tierhaltung erlassen solle. "Der Vorwurf der Regierungsparteien, die Grünen hätten ein Verbot von antibiotischen Leistungsförderern in der Tierhaltung abgelehnt, geht allein deshalb völlig ins Leere, weil die Regierungsfraktionen gleichzeitig die Forderung der Grünen nach einem sofortigen, NATIONALEN Verbot von antibiotischen Leistungsförderer abgelehnt haben", so Glawischnig.

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