Betriebsrat wehrt sich gegen unqualifizierte Äusserungen

Wien (OTS) - Zu den Äusserungen des freiheitlichen
Sozialsprechers, Mag. Reinhart Gaugg, "die Reform des Hauptverbandes bis hin zu seiner Auflösung" voranzutreiben, stellt der Betriebsrat des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger Folgendes fest: "Die Bereitschaft von Mag. Gaugg, eine Spitzenfunktion im Präsidium des Hauptverbandes anzustreben und gleichzeitig diesen aber in Frage zu stellen, ist für den Betriebsrat nicht nur widersprüchlich und völlig unverständlich, sondern führt auch zu einer massiven Verunsicherung der gesamten Belegschaft".

Die Tätigkeit des Hauptverbandes erfolgt ausschließlich aufgrund gesetzlicher Vorgaben. Die mehr als 200 Mitarbeiter des Hauptverbandes leisten diesbezüglich hervorragende Arbeit. Beide Betriebsratsfraktionen (Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter, Fraktion christlicher Gewerkschafter) vertreten die Ansicht, dass solche Aussagen keine ausreichende Vertrauensbasis für eine künftig mögliche optimale Zusammenarbeit darstellen.

Der Betriebsrat des Hauptverbandes stellt sich grundsätzlich nicht gegen Reformen im Interesse der Versichertengemeinschaft. Politische Machtspiele auf dem Rücken der Bediensteten des Hauptverbandes werden allerdings mit Nachdruck abgelehnt, so der Betriebsrat abschließend.

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