Motz: Bei Entsorgung von Tiermehl muss mit größter Sorgfalt vorgegangen werden

Öffentlichkeit hat ein Anrecht auf völlige Transparenz in der Causa Tiermehl

St. Pölten, (SPI) - "Laut Medienberichten werden seit einigen Tagen auf dem Werksgelände eines Stockerauer Betriebes Unmengen von Tiermehl gelagert. Konkret soll sich die möglicherweise bedenkliche Substanz in einer Halle befinden, die bereits 1982 gebaut wurde und ausschließlich zur Lagerung von nicht brennbaren Bestandteilen, Blechen und Stahlteilen auf Paletten genehmigt worden ist. Die Bevölkerung ist auf Grund der spärlichen Information verunsichert. Man weiß nicht in welchem bautechnischen Zustand sich diese Halle befindet, in welchem Verpackungsmaterial das Tiermehl gelagert wird oder ob auszuschließen ist, dass Tiere wie etwa Ratten sich zu dieser bedenklichen Substanz Zugang verschaffen können. Bei der Entsorgung aber auch bei der Lagerung von Tiermehl muss mit größter Sorgfalt vorgegangen werden", betont der Korneuburger SP-LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

Für sämtliche Problemstoffe gibt es genaue Vorschriften, die bei der Lagerung und Entsorgung eingehalten werden müssen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Wissenschaft ist die Verfütterung von Tiermehl an der Entstehung von BSE schuld. Die Konsumenten sind zu Recht verunsichert und verlangen Information und Aufklärung. "Wie bei BSE selbst haben die Konsumenten auch zum Thema Tiermehl Anrecht auf völlige Transparenz. Bei der gegenständlichen Lagerung des Tiermehls in Stockerau wurden weder der Bürgermeister noch die Stadtverwaltung vorher informiert, wodurch bei der Bevölkerung große Verunsicherung gegeben ist. Die NÖ Sozialdemokraten haben jedenfalls bei der heutigen Landtagssitzung eine Anfrage an die zuständigen Landesräte Gabmann, Sobotka und Plank eingebracht, damit die Bewohner von Stockerau hinsichtlich der Lagerung von Tiermehl in ihrer Stadt endlich umfassende Informationen bekommen", betont LAbg. Motz. (Schluss) as

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