Taxi Orange im ORF - was wird neu?

Wien (OTS) - Die Fortsetzung von "Taxi Orange" ist fix: Am 20.
April startet der ORF eine zweite Staffel des erfolgreichen Reality-Formats in ORF 1. 57 Tage lang werden zwölf neue Taxler in den Kutscherhof in Wien-Speising einziehen.
Gestern, am Donnerstag, dem 25. Jänner 2001, gaben ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm und der Sendungsverantwortliche Tobias Krause Auskunft über Neuigkeiten und Änderungen der zweiten Staffel von "Taxi Orange".
Das ORF-Reality-Format "Taxi Orange" wurde viel diskutiert - und auch kritisiert. Der ORF hat diese Kritik ernst genommen und sehr gezielt in diverse Adaptierungen für die zweite Staffel einfließen lassen. Edgar Böhm: "Wir haben uns die Fortsetzung von 'Taxi Orange' sehr reiflich überlegt und unseren Kunden - den Zusehern -, aber auch anerkannten Medienexperten und Pädagogen sehr genau zugehört."

Weniger Sendungen im Hauptabend - gutes Kontrastprogramm:
Kritisiert wurde unter anderem, dass zu viele Sendungen um 20.15 Uhr zu sehen waren und ein attraktives Kontrastprogramm fehlte. Deshalb entschloss sich der ORF, die zweite Staffel von 75 Tage "Taxlerleben" auf 57 Sendungen zu kürzen. Aus Rücksicht auf die jungen Zuseher wird keine Ausgabe im Spätabendprogramm von ORF 1 zu sehen sein. Besonderer Bedacht wird dabei auf eine attraktive Kontrastprogrammierung gelegt. "Es wird an keinem Tag 'Taxi Orange' gegen eine Volksmusiksendung programmiert", so Böhm.

Sendetermine der zweiten Staffel (im Vergleich zur ersten Staffel):
Vorabend: 15 Sendungen (+4)
Hauptabend: 33 Sendungen (-9)
Zweiter Hauptabend: 9 Sendungen (-7)

Unternehmertum wird transparenter
Ein zweiter Kritikpunkt war das fehlende Unternehmertum in der ersten "Taxi Orange"-Staffel: Obwohl bereits in der ersten Staffel der Umstand, dass die Kandidaten mit den Taxifahrten ihren Unterhalt selbst verdienen mussten, eine große Rolle spielte, wird dieser unternehmerische Mehrwert der ORF-Reality-Soap noch transparenter gemacht. Die Lebensbedingungen der Kandidaten sollen noch realistischer gestaltet werden - ab sofort müssen sie Miete und Betriebskosten zahlen. Auch die Betriebskosten für die Taxis (Wartung, Treibstoff, Versicherungen) müssen nun von den Kandidaten übernommen werden. In einer eigenen Doku-Soap-Serie "Taxi - das wahre Leben", soll die wahre Wiener Taxler-Realität gezeigt werden.

Reflextion in anderen Programmen
Zusätzlich zum Internet Auftritt unter »taxiorange.orf.at« wird es ein Refexionsnetz über "Taxi Orange 2" (Psychologie, Gruppendynamik) quer durch die Programme des ORF und für alle Zielgruppen geben. Auch die ORF-Radios werden sich aus unterschiedlichen Blickpunkten dem Thema annähern.
Die "TXO"-Homepage wird nicht nur als autarker Content-Anbieter, sondern auch als Rückkanal an die Programmmacher fungieren. Darüber hinaus wird ein "Taxi Orange"-Talk institutionalisiert, bei dem auch die Zuschauer eine Phone-in-Möglichkeit haben.
Besonderes Augenmerk wird auch auf die Ermöglichung spannender und lehrreicher Diskussionen gelegt. Die "Bewältigung des Alltags", das "Zusammenleben verschiedener Menschen", "Gemeinschaft und Solidarität" innerhalb einer Gruppe, aber auch zwischen Männern und Frauen, "Umwelt, Ernährung, Wirtschaft" und "Nachbarschaftspfege" können dabei zum Thema werden.

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