AK-Vizepräsident Welischek: Zusage über Mittel für oberösterreichische Bahnhöfe muss eingehalten werden!

Linz (AKO) "Die Kürzung der bereits zugesagten Mittel für die Bahnhofsoffensive in Höhe von 5,6 Milliarden auf 1,5 Milliarden Schilling ist nicht geeignet, Vertrauen in die fachliche und verkehrspolitische Kompetenz der neuen Infrastrukturministerin zu gewinnen", stellt der Direktionssekretär der Eisenbahnergewerkschaft und Vizepräsident der AK OÖ, Alfred Welischek, fest.

Ministerin Monika Forstinger solle gefälligst ihre Aufgabe als Verkehrsministerin ernst nehmen. "Wie soll die Bahn sinnvolle Planungen und realistische Umsetzungszeiträume erarbeiten können, wenn sich dauernd die Planungsgrundlagen ändern?", fragt Welischek. Das Zusammenstreichen des bereits vereinbarten Budgets um fast 75 Prozent sei ein skandalöser Akt der Willkür und ein verkehrspolitischer Faustschlag gegen das ganze Land, mit dem die Attraktivierung öffentlicher Verkehrsmittel auf grob fahrlässige Weise behindert werde. Allen Bahnkunden - und besonders den Tagespendlern - würden Bahnhöfe in katastrophalem Zustand zugemutet.

"Was für Kärnten gilt, muss auch für alle anderen Bundesländer gelten", so Welischek. Weil im Zusammenhang mit Sparplänen beim Bahnausbau auch die Kärntner Koralmbahn genannt wurde, war der dortige Landeshauptmann "persönlich beleidigt". Dies führte zu einem Gesprächstermin bei der neuen Ministerin und schon war der Ausbau der Koralmbahn wieder gesichert.

In Oberösterreich können Landeshauptmann Pühringer und die anderen Landespolitiker mit gleichem Recht "beleidigt" sein, wenn die längst überfälligen und groß angekündigten Projekte im Rahmen der Bahnhofsoffensive in Frage gestellt werden. "Logische Konsequenz ist also: Die gegebene Mittelzusage für die Bahnhofsoffensive muss eingehalten werden, damit sowohl der Linzer Hauptbahnhof als auch die Bahnhöfe Wels, Attnang-Puchheim und Steyr wie geplant renoviert werden können", fordert Welischek. "Alles andere müsste als völlig untragbare Diskriminierung Oberösterreichs bezeichnet werden!"

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