Novartis-Preise 2000 verliehen

Wien (OTS) - * G E S P E R R T bis Freitag, 26. Jänner 2001, 11:00 Uhr *

Im Rahmen eines Festaktes wurden heute, Freitag, zum
30. Mal die Novartis-Preise 2000 im Novartis Forschungsinstitut (NFI) in Wien verliehen. Die mit je 100.000 Schilling dotierten Auszeichnungen gehen an folgende drei österreichische Wissenschafter:

- Univ.-Prof. Dr. Christian Obinger (Novartis-Preis 2000 für Biochemie)

Der Experte vom Institut für Chemie der Universität für Bodenkultur in Wien (Biochemie B) wurde für seine Forschungsarbeiten rund um die Rolle von Peroxidase-Enzymen in der Sauerstoffnutzung ausgezeichnet. Der österreichische Biochemiker beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Aufklärung von Reaktionsmechanismen und der physiologischen Rolle dieser Enzyme bei Bakterien, aber auch in höheren Organismen. Die Peroxidase-Enzyme im menschlichen Körper werden vorwiegend auf ihre Wirkung im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Asthma oder Rheuma untersucht.

- Univ.-Prof. Dr. Robert Konrat (Novartis-Preis 2000 für Chemie)

Der Fortschritt in der Entwicklung der Genom-Sequenzierung steht im Mittelpunkt der Arbeiten des Innsbrucker Chemikers Konrat. Seine Spezialgebiete 'Structural Genomics' und 'Functional Genomics', rücken die Aufklärung von physiologischen und pathologischen Abläufen auf molekularer Ebene ins Zentrum der Forschung. Ziel dabei ist es, neuartige Angriffspunkte ("Targets") für Arzneimittel bzw. Therapiestrategien zu finden.

- Univ.-Prof. Dr. Paul Dietl (Novartis-Preis 2000 für Medizin)

Für Forschungen auf dem Gebiet der Lungenatmung wurde der Innsbrucker Wissenschafter Univ.-Prof. Dr. Paul Dietl vom Institut für Physiologie der Universität Innsbruck ausgezeichnet. Er und sein Team entwickelten eine Technik, die eine Beobachtung der Vorgänge beim Gasaustausch in der Lunge unter Laborbedingungen ermöglicht.

Zwischen Fortschritt und Menschenwürde

Der diesjährige Festvortrag des Schweizer Wissenschafts-Ethikers Univ. -Prof. Dr. Hans-Peter Schreiber stellt das Spannungsfeld zwischen der Würde des Menschen und dem Fortschritt in der medizinischen Forschung in den Mittelpunkt der Diskussion. "Die Würde und die Freiheit des Menschen müssen absoluten Vorrang vor jedem wissenschaftlichen Fortschritt haben! Trotzdem gibt es wohl kein wirklich tief liegendes Problem der Medizin, das sich ohne die Untersuchung des genetischen Informationsbestandes wird lösen lassen", stellt Schreiber in seinem Festvortrag anlässlich der Überreichung der Novartis-Preise 2000 in Wien fest.

Auszeichnung für herausragenden wissenschaftlichen Fortschritt Der Novartis-Preis wird seit Gründung des Wiener Forschungsinstituts im Jahre 1970 vergeben. Diese 30-jährige Tradition spiegelt die Verpflichtung seitens Novartis für herausragende wissenschaftliche Forschung wider, die zugleich auch die Grundlage für die Entdeckung und Erforschung innovativer und kompetitiver Arzneimittel darstellt.

Novartis (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen mit seinem Kerngeschäft in den Bereichen Pharma, Consumer Health, Generika, Augenheilmittel und Tiergesundheit. 1999 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von CHF 25,4 Milliarden (USD 16,9 Milliarden) und investierte rund CHF 3,6 Milliarden (USD 2,4 Milliarden) in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und beschäftigt rund 66'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.novartis.com.

Die österreichische Novartis Gruppe ist in allen Kerngeschäftsbereichen mit eigenständigen Unternehmen tätig, beschäftigt über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 1999 einen Umsatz von 12,2 Milliarden Schilling (inklusive Agribusiness). Die jährlich in Österreich getätigten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich auf rund 1,1 Milliarden Schilling. Der Exportanteil beträgt insgesamt 81 Prozent, wobei das Exportgeschäft insbesondere für die Sektoren Generics (Biochemie GmbH in Tirol) und Tiergesundheit eine zentrale Rolle spielt.

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